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Friedhof erhält parkähnlichen Charakter

Kleinburgwedel Friedhof erhält parkähnlichen Charakter

Die Umgestaltung des Kleinburgwedeler Friedhofs hat begonnen. Bis voraussichtlich Ende September lässt die Burgwedeler Stadtverwaltung Wege und den Parkplatz neu gestalten. Zudem werden die Behälter für Grüngut versetzt – und das, ohne dass das Tor für Besucher verschlossen bleibt.

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Stefan Kohls gräbt auf dem Friedhof Kleinburgwedel alte Büsche aus der Erde.

Quelle: Jarolijm-Vormeier

Kleinburgwedel. Stefan Kohls von der beauftragten Firma Link gräbt mit seinem Minibagger alte Koniferen aus. Die kleinen Bäume müssen weichen, weil das Areal auf dem alten Teil des Friedhofs acht neue Parkplätze erhält. "Diese Arbeiten gehören zum ersten Bauabschnitt des Friedhofentwicklungskonzeptes auf dem Mühlenberg“, berichtet Bauhofleiter Martin Rießler, der bei der Stadt auch für die Friedhöfe zuständig ist. Damit will die Stadt nicht nur den bisherigen Parkplatz verlagern, sondern auch eine Verbindung zwischen dem alten und neuen Friedhofsgelände schaffen.

Laut Rießler soll der Weg auf der südlich der Kapelle gelegenen Fläche beseitigt werden. Dort entstehen neue, geschwungene Wege. "Das erweiterte Gelände des Friedhofs soll einen parkähnlichen Charakter erhalten“, sagt Rießler. Die Wege bleiben ungepflastert und naturbelassen. "Die Oberfläche füllen die Arbeiter mit feinen Splitt, der gut zum Laufen und auch für Menschen mit Rollatoren problemlos passierbar ist“, erklärt der Friedhof-Chef.

Verändert wird auch der derzeitige Standort der Grünguttonnen. Bislang stehen die Behälter im Nordwesten des alten Friedhofs, der neue Platz wird gegenüber eingerichtet. Dieser sei für die Fahrzeuge der Abfallwirtschaft der Region (Aha) besser zu erreichen, sagt Rießler, der sich bemüht, die Beerdigungen während des laufenden Umbaus dennoch still über die Bühne zu bringen. "Wir weichen auf Nachmittage oder auf den Sonnabend aus“, sagt Rießler.

Im zweiten Bauabschnitt sieht die Planung ab 2018 einen Spielbereich für Kinder vor. "Angedacht ist, das Areal lediglich mit Naturmaterialien zu bestücken.“ Eine Holzschaukel sowie Baumstämme zum Klettern und Balancieren schweben ihm vor. "Diese Zone können Kinder nutzen, wenn sie zum Beispiel bei Beerdigungen quengeln“, erläutert Rießler. Zudem soll der Hauptweg zur Kapelle neu bepflanzt werden. Bisher säumen unterschiedliche Bäume die Allee.

Auf dem neuen Friedhofsgelände werden Urnenbestattungen mit bodengleichen Tafel ermöglicht. Nicht mehr erlaubt ist es, die Blumen auf den Gedenktafeln und in deren Nähe zu deponieren. "Damit besser drum herum gemäht werden kann“, begründet das Rießler. Deshalb soll ein Platz zum Ablegen der Blumen und als Treffpunkt gestaltet werden. Neu sind künftig auch Urnenbestattungen an Bäumen östlich der Kapelle. Um die Birken, Kiefern und Eichen herum hätten acht Urnen Platz, kündigt er an.

Von Katerina jarolim-vormeier

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