Das Fremdsprachenprogramm sei „überentwickelt“. Bei Angeboten, etwa zur Persönlichkeitsentwicklung, könnte mehr getan werden. Das ist laut VHS-Direktor Friedrich Noack das Ergebnis einer Evaluation, um die Burgwedels Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt im Hinblick auf das verdoppelte Platzangebot im neuen Haus gebeten hatte.
Die praktische Konsequenz aus dieser Bestandsaufnahme nennt Noack „Programminnovation“, zu der Hoppenstedt den Impuls gegeben habe. Quantitativ bedeutet sie: 50 Veranstaltungen mehr bis zum Jahr 2012, die sich aus Kursusgebühren selbst finanzieren müssen.
Dieser auch qualitative Schub sowie das freundliche Ambiente des sanierten Baudenkmals würden der VHS auch mehr auswärtige Hörer bescheren, glaubt Noack. Wegen der Parkplätze vor der Haustür und der Möglichkeit, in Seminarpausen in der Nähe einen Imbiss zu nehmen, sei der Standort ideal für Erwachsenenbildung.
Folgende Bereiche sollen nach Aussage von Walter Zuber, VHS-Abteilungsleiter Allgemeine Bildung, einen höheren Stellenwert bekommen: Entspannung, Einheit von Körper, Geist und Seele, Tanz und Musik, Literatur und Theater, Philosophie und Rhetorik, Pädagogik, Mensch und Natur, Deutsch, Gesellschaft und Geschichte, Lebensart sowie Freizeit rund ums Haus. Vorträge und eine Reihe „Der besondere Abend“ sind in Planung. Digitale Fotografie und Bildbearbeitung stehen auf der Agenda sowie Weiterbildungsangebote zur Elementarpädaogik.
Hoppenstedt zeigte sich am Montag zufrieden über die neuen Eckpunkte. Er hatte darauf gedrungen, dass sich die VHS auf Angebote konzentriert, „die andere nicht in dieser Qualität bieten können“. Nun liege es an den Burgwedelern, sie mit Leben zu erfüllen.
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