Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Viele ignorieren das Passierverbot

Großburgwedel Viele ignorieren das Passierverbot

Die Stadt lässt den Küstergang zwischen Gartenstraße und St.-Petri-Kirche aktuell neu pflastern. An die Durchgangssperre hält sich aber niemand.

Voriger Artikel
Plan B: Stadt rüstet sich für „Notlösungen“
Nächster Artikel
Wenn Kindeswohl gefährdet ist

Frisch planiert und fertig fürs Pflastern - aber trotz der Verbotsschilder marschieren viele beherzt durch die Küstergang-Baustelle.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Das Zeitfenster ist kurz: Bis zum Ende der Herbstferien soll Großburgwedels wichtigste Fußgängerachse, der Küstergang, wieder begehbar sein. Seit Montag ist sie gesperrt - das wellige graue Verbundpflaster wird von Mitarbeitern der Burgdorfer Tiefbaufirma Degenhard auf der ganzen Länge von 240 Metern durch ziegelrotes Pflaster ersetzt, wie es auf den Bürgersteigen im Mitteldorf verbaut ist.

„Das war schon gefährlich“, so schildert Alexej Wyshimok den vorherigen Zustand des Fuß- und Radweges zwischen Gartenstraße und Innenstadt. „Loch an Loch, Pfütze an Pfütze“ - deshalb hatte der städtische Straßenbau-Ingenieur die wichtige Verbindung zur Grundschule und zur St.-Petri-Kindertagesstätte ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Ortsrat und Rat stimmten zu. Was die Bauarbeiter aber ärgert: Die Schilder und Baken, die den Durchgang verbieten, werden von vielen Passanten schlicht ignoriert. Die Firma Degenhard hat, weil Radlader und Lastwagen auf der Baustelle rangieren, eigens einen Mitarbeiter abgestellt, um die Verkehrssicherung zu gewährleisten. Zudem werde frisch Planiertes wieder kaputt getreten, sagt Bauleiter Karsten Stolper-Beinhorn. „Das verzögert die Baumaßnahme und macht sie teurer“, klärt Wyshimok auf.

Mit dem Küstergang wird das 2015-er Ausbauprogramm der Stadt Burgwedel abgeschlossen. 1,2 Millionen Euro hat die Kommune in diesem Jahr in die Instandhaltung von Straßen gesteckt - Schwerpunkte waren der Lahberg in Engensen und die Bahnhofstraße zwischen Klein- und Großburgwedel.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten