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Ortsbürgermeister ist und bleibt Neddermeyer

Burgwedel Ortsbürgermeister ist und bleibt Neddermeyer

Fuhrbergs Ortsbürgermeister bleibt der alte: Der fünfköpfige Ortsrat hat am Montagabend Heinrich Neddermeyer (CDU) nach mehr als 13 Jahren im Amt bestätigt – alle anderen Gesichter sind neu.

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Fuhrbergs neuem Ortsrat gehören
Frank Töllner (von links), Julia Rohwer, Heinrich Neddermeyer, Torsten Allert und Christian Raab an.

Quelle: Martin Lauber

Fuhrberg. Laut neuer Kommunalverfassung obliegt es in der konstituierenden Sitzung dem alten Ortsbürgermeister, die neuen Ortsratsmitglieder zu verpflichten. Heinrich Neddermeyer tat dies mit Handschlag und einem viermal wiederkehrenden „Auf angenehme Zusammenarbeit“. Das ist in Fuhrbergs Dorfparlament, wo man sowieso überparteilich per Du ist, mehr als nur eine Floskel.

Die dreiköpfige Mehrheitsfraktion der CDU komplettieren die 39-jährige promovierte Zahnärztin Julia Rohwer und der 44-jährige Zimmermannsmeister Frank Töllner. Für die SPD kümmern sich der 38-jährige Ingenieur Christian Raab sowie Torsten Allert um die Dorfangelegenheiten. Der 48-jährige Schulhausmeister wurde – wie Neddermeyer ohne Gegenkandidat und einstimmig in offener Wahl – zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt.

Dank einer Mini-Tagesordnung blieb Zeit für Grundsätzliches: Der neu zusammen gesetzte Ortsrat war sich einig, dass auch weiterhin die Öffentlichkeit in Sitzungen auch während einzelner Beratungspunkte zu Wort kommen soll. Für Bürgermeister Axel Düker, der als Zuschauer die konstituierende Sitzung verfolgte, ist das „ein Stück gelebte Demokratie“, die die stets gute Zuschauerkulisse in den Sitzungen des Fuhrberger Ortsrates erklärt. Auch bei den Sammlungen für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge will es der neue Ortsrat beim Bewährten belassen: Wie ihre Vorgänger wollen die Neuen persönlich Klinken putzen. Rund 2500 Euro kommen so alljährlich zusammen. Dükers Vorschlag, bei Veranstaltungen Spendendosen aufzustellen, erteilte Neddermeyer daher eine Absage.

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