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LkW-Fahrer verunglückt mit 2,77 Promille

Burgwedel LkW-Fahrer verunglückt mit 2,77 Promille

Mit 2,77 Promille Alkohol im Blut ist in der Nacht zum Ostermontag ein Kraftfahrer aus Bulgarien mit seinem Lastzug in der Nähe der Rossmann-Zentrale verunglückt. Die Landesstraße 311 musste während der Bergung voll gesperrt werden.

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Die Polizei musste die L 381 zwischen Großburgwedel und Isernhagen H.B. für die Bergung des verunglückten Sattelzuges zeitweise voll sperren.

Quelle: Patrick Seeger

Großburgwedel. Gegen 2.40 Uhr zeigte ein Verkehrsteilnehmer den Unfall auf der L 381 beim Polizeikommissariat Großburgwedel an. Vor Ort stellte sich heraus, dass der 50-jährige bulgarische LKW-Fahrer - aus Isernhagen H.B. kommend - stark alkoholisiert die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Sattelzug geriet in den rechten Seitenraum, streifte dort mehrere Bäume und blieb liegen. Weil der Lastwagen nur mit schwerem Gerät geborgen werden konnte, wurde die L 381 zeitweise voll gesperrt. 

Der 50-Jährige blieb unverletzt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,77 Promille, so dass zusätzlich eine Blutprobe angeordnet, der bulgarische Führerschein beschlagnahmt und eine Sicherheitsleitung erhoben wurde.

Warum der Mann, der am Montag mit Hilfe eines Dolmetschers vernommen wurde, volltrunken und trotz Sonntagsfahrverbots unterwegs war, darüber konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Laut Frachtpapieren hatte er eine Ladung für Bremen an Bord. Mittlerweile sitzt der Bulgare in der Justizvollzugsanstalt Burgdorf ein. Wie sich am Montag herausstellte, wurde er seit geraumer Zeit mit Haftbefehl gesucht.

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