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Vorsicht beim Mähen von Wiesen

Altkreis Burgdorf Vorsicht beim Mähen von Wiesen

Die Wiesen zeigen sich in sattem Grün, die erste Mahd des Jahres steht an. Doch die Jägerschaft warnt Landwirte und Pferdehalter: Viele Tiere suchen den Schutz des hohen Grases, Rehkitze, Junghasen und Fasanenküken verstecken sich so vor dem Fuchs oder dem Marderhund.

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Rehkitze verstecken sich im hohen Gras und werden oft beim Mähen getötet oder verstümmelt.

Quelle: privat

Isernhagen/Burgwedel/Wedemark. Doch was Schutz bietet, birgt auch Gefahren. Häufig fallen die Tiere den Mähmaschinen zum Opfer. Mit einer Breite von bis zu zehn Metern und einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde mähen die Maschinen die Wiesen – viele Jungtiere finden dort einen qualvollen Tod.

Oliver Brandt von der Jägerschaft Altkreis Burgdorf bittet deshalb Landwirte und andere Wiesenbesitzer, von Innen nach Außen zu mähen, damit die Tiere genügend Zeit haben zu flüchten. Außerdem sollten die Landwirte den Mähtermin rechtzeitig den Jagdpächtern mitteilen. Knistertüten oder Flatterbänder beunruhigen und vertreiben das Wild dann rechtzeitig. Jäger können die Wiese mit ihren Hunden absuchen. Für Hundehalter gilt weiter die Leinenpflicht, "damit die Tiere nicht von Hunden gehetzt und beunruhigt werden“, erklärt Brandt.

Von Katharina Derlin

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