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Ware aus dem Möbelhaus hilft in Unterkünften

Burgwedel Ware aus dem Möbelhaus hilft in Unterkünften

16 Kühlschränke, zehn Schreibtische für Jugendliche samt Stühlen, palettenweise Bettgestelle, etliche Beistelltische, Badvorleger, Teekessel, Kinderspielzeuge, Bilderbücher und noch viel mehr: Mit Waren zum Verkaufspreis von 15.000 Euro haben DRK-Mitarbeiter ihren 18-Tonner gefüllt, um sie an die Flüchtlingsunterkunfte zu verteilen.

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Heiko Wölfel (von links), Sören Posorski und Bedri Özdemir laden die Spenden für Flüchtlinge ein.

Quelle: Frank Walter

Burgwedel. Organisiert hatte die Großspende der Burgwedeler Ratsherr Bedri Özdemir. Selbst als Kurde mit zwölf Jahren samt Eltern aus der Türkei geflohen, ist er heute im Einrichtungshaus beschäftigt - und fragte bei seinem Arbeitgeber nach, ob man nicht etwas für die aktuellen Flüchtlinge tun wolle. Wollte man, und so klapperte Özdemir mehrere Unterkünfte in Burgwedel ab, fragte nach, was benötigt wird, und stimmte sich mit der Stadtverwaltung ab. Manches an Möbeln soll Beschädigtes ersetzen, anderes den Mindeststandard ein wenig verbessern helfen. Und ein Beistelltisch für ein paar Euro sei wahrlich kein Luxus, so der SPD-Politiker.

Er fühle sich bestätigt, „dass meine Eltern sich damals das richtige Land ausgesucht haben“, lobt Özdemir die große Hilfsbereitschaft. Von jenen allerdings, die selbst irgendwann als Flüchtlinge hergekommen sind, „von denen erwarte ich mehr Engagement als bislang“.

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Ehrenamtliches Engagement
Zahand Asghari (v. l.), Ufuk Yildizadoymaz, Emilio Garrido und Erdal Tabul in ihren gelben Westen mit dem Polizeipräsidenten (Mitte) und Helfern des DRK.

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Von Redakteur Frank Winternheimer