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Was Spätaufsteher so alles verpassen

Burgwedel Was Spätaufsteher so alles verpassen

Sonntagmorgens verschläft man den Sonnenaufgang schon mal gerne - auch wenn dieser mittlerweile erst um 8 Uhr ist. Für Frühaufsteher gab es zwischen Großburgwedel und Oldhorst schöne Ansichten.

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Der erste und letzte Auftritt der Sonne am Sonntag bestrahlt um kurz nach 8 Uhr ein Senffeld.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Ja, gibt’s denn etwa eine zweite Rapsernte in diesem Jahr? Wer zwischen Großburgwedel und Oldhorst unterwegs ist, kann sich von beiden Seiten der Landstraße aus den Frühling vorgaukeln lassen – auch wenn das Gelb der erblühten Felder im Licht der aufgehenden Sonne nicht so knallig ist. Gestern Morgen hatte die Herbstsonne um 7.58 Uhr ihren ersten – und letzten – Auftritt.

Tatsächlich ist es nicht Raps, sondern Senf, der hier seine Blüten treibt und nicht etwa in mit dem Namenszusatz „Löwe“ in die Tube kommt. Die Landwirte nutzen die Pflanze vielmehr nach der Getreideernte als Zwischenfrucht. Bis sie vor der neuen Aussaat nächstes Frühjahr untergepflügt werden, bleiben die Senfpflanzen stehen.

Über die kalten Monate hinweg leisten sie ganz nebenbei einen wichtigen Dienst für den Grundwasserschutz, indem sie mit ihren Wurzeln Nitrat aus dem Boden aufnehmen. Diesen Nährstoff geben sie dann an die nächste Hauptfrucht als natürlichen Gründünger wieder ab.

Mehr auf Wiesengrün als auf Senfgelb stehen indes offenbar die Graugänse. Ein großer Schwarm ließ sich am frühen Sonntagmorgen nördlich der L 383 nieder, um zu rasten und zu zupfen.

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Vis-à-vis nimmt ein Schwarm von Graugänsen ein kurzes Sonnenbad.

Quelle: Martin Lauber
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