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Spartrend beim Wasser hält an

Burgwedel Spartrend beim Wasser hält an

Der Wasserverband Nordhannover versorgt in Burgwedel, Isernhagen, Wedemark, Burgdorf, Lehrte, Uetze und Schwarmstedt 30 000 Häuser mit Trinkwasser. „Wir sind mit dem Ergebnis für 2015 zufrieden“, berichtete Verbandsgeschäftsführer Volker Krebs. Am Dienstag stellte er den Jahresabschluss den 30 Vertretern der Mitgliedskommunen vor.

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Volker Krebs (links) und Henning Schlaefke präsentieren den Jahresabschluss des Wasserverbands.

Quelle: Patricia Chadde

Burgwedel. Der Trinkwasserverbrauch war 2015 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was „am trockenen Frühjahr lag“, wie der stellvertretende Verbandsgeschäftsführer Henning Schlaefke erläuterte. Jährlich werden im Versorgungsgebiet etwa 5,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verbraucht, Schwankungen von plus oder minus drei Prozent liegen im Rahmen der Kalkulation. Dabei gehen die Kunden des kommunalen Unternehmens äußerst sparsam mit dem Trinkwasser um. „Der Spartrend der Verbraucher hält weiter an“, so Schlaefke. Dieser wird allerdings durch eine steigende Anzahl neuer Hausanschlüsse in den Baugebieten ausgeglichen. „Die Leitungen sind für einen gewissen Verbrauch berechnet. Wird er dauerhaft unterschritten, müssen wir durchspülen“, erläuterte Krebs die Zusammenhänge. Im Ergebnis verbrauchte jeder Kunde durchschnittlich 125 Liter pro Tag. Nur 0,1 Prozent der Einwohner sind nicht angeschlossen, beispielsweise, weil ihre Häuser sehr abgelegen stehen. Dort überwacht das Gesundheitsamt das selbst gewonnene Frischwasser.

„Unsere Preisstruktur kann sich sehen lassen“, ist Schlaefke überzeugt – und das trotz der großen Abhängigkeit von Lieferanten. Denn nur 16 Prozent des Gesamtbedarfs kann WVN selber fördern, die restlichen 84 Prozent kauft er von den Stadtwerken Hannover und den Harzwasserwerken zu.

Von PATRICIA CHADDE

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