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Wasserverband erhöht Preis

Wettmar Wasserverband erhöht Preis

Der Wasserverband Nordhannover (WVN) erhöht zum 1. Januar 2016 seinen Mengenpreis. Ab dem Jahreswechsel kostet der Kubikmeter Trinkwasser brutto 96 Cent, das ist eine Steigerung um 4 Cent.

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Volker Krebs (links) und Henning Schlaefke, hier vor den Filtern zur Wasseraufbereitung, sind mit der Bilanz zufrieden.

Quelle: Stephan Hartung

Burgwedel. Betroffen sind davon 29.800 Hausanschlüsse in den Kommunen Burgwedel, Isernhagen, Wedemark, Burgdorf, Lehrte, Uetze und Schwarmstedt.

Die Entscheidung zu dieser Preisanhebung traf gestern die Verbandsversammlung des Wasserverbandes Nordhannover im Großburgwedeler Amtshof. Insgesamt 31 Vertreter aus den Mitgliedskommunen waren anwesend und votierten einstimmig dafür. Damit steigt der Mengenpreis erstmals wieder seit 2009 an. Zwischendurch gab es 2012 sogar eine Minderung um 2 Cent. Unverändert bleibt der Grundpreis für die monatliche Zählergebühr. Hier hatte die WVN-Versammlung vor einem Jahr für eine Erhöhung um 50 Cent auf 3 Euro gestimmt.

„Vom Mengenpreis her bleiben wir damit niedrig und sind in der Region weiterhin ein günstiger Anbieter“, sagte WVN-Geschäftsführer Volker Krebs. Ein genauer Vergleich mit anderen Versorgern sei jedoch nicht möglich, sagte sein Stellvertreter Henning Schlaefke. „Jeder hat sein eigenes Monopol in dem Bereich, wo er anbietet. Im ländlichen Bereich zum Beispiel kostet der Tiefbau weniger als in der Stadt“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer.

Der WVN-Hauptsitz befindet sich in Wettmar, von wo aus auch die Wassergewinnung in Berkhof und Fuhrberg gesteuert wird. Das Trinkwassernetz des WVN versorgt ein Gebiet von 650 Quadratkilometern. In seinen Mitgliedskommunen sorgt der Verband aber nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern auch für die Kanalreinigung - jedoch nicht für Tiefbau und Kanalbetrieb.

Der WVN, der als kommunaler Zweckverband gemeinnützig und nicht gewinnorientiert arbeitet, hat seit 30 Jahren die konstante Mitarbeiterzahl von 32 inklusive Verwaltung. In den vergangenen 28 Jahren hat sich die Zahl der Hausanschlüsse von 17.000 auf heute fast 30.000 erhöht. „Diese Grenze wollen wir im neuen Jahr überschreiten“, sagt Schlaefke und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Der 30.000. Anschluss bekommt einen kleinen Preis, vielleicht einen goldenen Wasserzähler.“

Von Stephan Hartung

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