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Carsten Niemann zieht es nach Ahlden

Burgwedel Carsten Niemann zieht es nach Ahlden

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren kandidiert der Burgwedeler Carsten Niemann, in der Wedemark als Wirtschaftsförderer im Rathaus aktiv, als Samtgemeindebürgermeister für Ahlden im Heidekreis.

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Carsten Niemann tritt noch einmal als Bürgermeisterkandidat an.

Quelle: Jens Schulze

Großburgwedel/Wedemark. Bereits 2014 hatte sich der CDU-Politiker mit einem Sitz im Großburgwedeler Ortsrat für den Posten beworben, letztlich setzte sich aber – wenn auch knapp – der damalige Amtsinhaber Heinz-Günter Klöpper durch. Nach dessen plötzlichem Tod muss die Samtgemeinde erneut einen Verwaltungschef suchen.

„Ich kenne die Samtgemeinde und die Menschen aus meinem Wahlkampf bereits gut“, sagte Niemann am Donnerstagabend. Deshalb habe er sich entschlossen, erneut für das Amt zu kandidie-
ren – zumal ihn dieses Mal die drei im Samtgemeinderat vertretenen Fraktionen CDU, SPD und FUWG unterstützten. Niemann kündigte an, dass er zur Wahl am 11. September als Einzelbewerber antreten und sich deshalb im Kommunalwahlkampf parteineutral verhalten werde. Seine Partei-
mitgliedschaft werde er ruhen lassen – damit greift der 50-Jährige auch nicht mehr in den Kommunalwahlkampf in Großburgwedel, seiner Heimatstadt, ein.

Dort hatte Niemann erst im vergangenen Jahr mit der Automeile und anderen Veranstaltungen versucht, die Von-Alten-Straße zu beleben. Außerdem entwickelte er – auch in Absprache mit dem Rathaus – Konzepte, wie die Einkaufsstraße zukunftsfähiger gestaltet werden könnte. Er werde sein Haus in Großburgwedel auch bei einem Sieg in Ahlden nicht aufgeben, sagte er. „Weil die Amtszeit nur fünf Jahre beträgt und niemand weiß, ob ich dann wiedergewählt werde, steht das nicht zur Debatte“, sagte er und fügte hinzu, er werde sich vielmehr eine Wohnung in Ahlden nehmen.

Bei seiner Wahl müsste die Wedemark einen neuen Wirtschaftsförderer suchen, derzeit leitet Nimann diese Stabsstelle, die auch das Marketing einschließt.

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