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Spenden für den Brunnen sprudeln noch nicht

Burgwedel Spenden für den Brunnen sprudeln noch nicht

70 000 Euro aus Spenden braucht es, um ein Wasserspiel auf dem Domfrontplatz zu installieren. So hat es die Politik im Spätsommer beschlossen. Bisher hat die Stadt noch kein einziger Cent erreicht – aber Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller ist vom Erfolg überzeugt.

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70 000 Euro aus Spenden braucht es, damit die Stadt ein Wasserspiel auf dem Domfrontplatz in Großburgwedel installieren kann.

Quelle: Archiv

Großburgwedel. Jahrelang haben die Bürger es sich gewünscht, nicht kürzer haben die Politiker darüber diskutiert, ob und was für einen Brunnen der Domfrontplatz in Großburgwedels Innenstadt braucht. Das Ergebnis Ende August: Ein Wasserspiel mit zehn Düsen soll es werden. Unterirdisch, um den Wochenmarkt nicht zu behindern 
– illuminiert, um Eindruck zu machen. 100 000 Euro wird er kosten, 30 000 Euro sollen dafür aus Steuergeldern zur Verfügung gestellt werden. Den Rest, so der politische Beschluss und die Hoffnung der Ratspolitiker, solle aus Spenden generiert werden.

Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller (CDU), der sich bereit erklärt hatte, die Spendensammlung zu leiten, bittet um noch etwas Geduld: „Wir werden erst in Kürze das ganze vorantreiben können.“ Noch sind keinerlei Spenden eingegangen – weder bei ihm noch bei der Stadt. Die Vorwürfe manch eines Burgwedelers, dass das Festlegen auf eine so hohe Spendensumme doch nur ein heimliches Begräbnis des Projektes an sich sei, weist Fortmüller zurück: „Wir wollen das machen, und ich bin da zuversichtlich.“ Klar sei bei diesen Zahlen aber auch, dass es nicht allein kleine Privatspenden brauche, sondern die großzügige Unterstützung von örtlichen Unternehmen. „Ich werde da die Kontakte aufnehmen.“

Die ersten Fotos von einem vergleichbaren Wasserspiel, wie es beispielsweise bei der Firma Sennheiser in der Wedemark zu finden sei, habe Fortmüller schon gemacht. „Man muss sich das ja vorstellen können, um zu wissen, wofür man spendet.“ Die Stadt ist nach eigener Aussage gerade dabei, einen Flyer zu erstellen, der über das Wasserspiel und die Spendensuche informieren soll. Anfang nächsten Jahres soll die Spendenakquise laut Fortmüller dann richtig losgehen – „so etwas haben wir schon einmal geschafft“, betont er mit Blick auf den alten, geretteten Kachelofen im Amtshof. „Auch wenn dabei die Summe natürlich deutlich kleiner war.“

Von Carina Bahl

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