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Wellenoptik ganz nach Vorschrift

Grossburgwedel Wellenoptik ganz nach Vorschrift

Seit fast einem Jahr ist die behindertengerechte Rampe am Großburgwedeler Bahnhof im Betrieb - seit Montag ist sie auch komplett.

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Die Wellen im Handlauf sind Folge einer DIN-Norm.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. Im August 2014 ging die Rampe mit halbjähriger Verspätung in Betrieb. Der Zustand des mit Holzbalken und -brettern ergänzten Geländertorsos avancierte bald zum Gegenstand einer Korrespondenz auf höchster Ebene. Gestern nun hat Mirko Redlich dem Provisorium ein Ende gesetzt, als er die letzten Meter des Handlaufs anschweißte. Erst im Juni hat der Kleinburgwedeler Metallbauer Rosenhagen das Gewerk übernommen - als Nachrücker für eine Firma, von der der Generalunternehmer sich wegen Qualitätsmängeln getrennt hatte. Seitdem haben Redlich und sein Kollege Dirk Eggeling 360 fehlende Handlauf-Meter aus säurefestem Edelstahlrohr sowie etliche Meter Geländer montiert - fein säuberlich nach DIN 18024-1 für behindertengerechte Rampen.

Weil die Norm nach jeweils sechs Metern eine kaum wahrnehmbare Rollstuhl-Verweilfläche vorsieht und die Handläufe im vorgeschriebenen Abstand zur Rampe verlaufen müssen, hat sich eine Wellenoptik ergeben, die Metallbaumeister Heiko Rosenhagens sogar schon familienintern rechtfertigen musste - Tenor: Das muss so, das ist Vorschrift. Gestern räumten seine Leute nach getaner Arbeit die Baustelle.

Ganz los ist Großburgwedel seine unvollendete Baustelle am Bahnhof noch nicht. Die „letzten Anpassungen der Beleuchtung“, die laut Bahn noch ausstehen, könnten es erforderlich machen, dass dafür ein Teil der Handläufe noch mal runter muss. Auch auf dem Bahnsteig warten noch Metallgatter darauf, durch ein Geländer ersetzt zu werden. Die Fundamente dafür sind bereits 2014 gegossen worden.

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