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Wie 1975: Gemeinsam gegen Waldbrand

Wettmar Wie 1975: Gemeinsam gegen Waldbrand

Ein brennender Mähdrescher droht zum Auslöser eines Waldbrandes zu werden, der zugleich auch das Wettmarer Wasserwerk bedroht: Das war am Freitagabend das Szenario einer Übung des „alten Löschbezirks“, den es formal seit der Gebietsreform gar nicht mehr gibt.

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Ein Faltbecken sichert den Löschwasser-Nachschub.

Quelle: Dieter Siedersleben

Burgwedel. Doch mit gemeinsamen Übungen halten die Ortsfeuerwehren von Wettmar, Engensen, Thönse und Ramlingen einmal im Jahr die vormalige Partnerschaft am Leben - so auch 40 Jahre nach dem großen Waldbrand, den sie ebenfalls gemeinsam von beiden Seiten des Lahbergs aus bekämpft hatten.

Am Vorabend des Feiertages zur Deutschen Einheit brauchten die 52 Einsatzkräfte aus den vier Dörfern Fantasie: Ohne Mähdrescher und Rauch kämpften sie auf freiem Feld und am Waldrand gegen den vom Wind getriebenen Flammensaum eines fiktiven Bodenfeuers an und schirmten mit künstlichem Regen aus C-Rohren das Wasserwerk ab - für den Fall, dass das Feuer außer Kontrolle geraten sollte. Ein 2500-Liter-Faltbehälter der Feuerwehr Wettmar half, beim Wassertransport Wegstrecken und Schlauchverbrauch gering zu halten. Nach anderthalb Stunden saßen Einsatzkräfte, Ehrengäste und Alterskameraden vereint beim Spanferkelessen im Gerätehaus in Wettmar. Auch das gehöre im alten Löschbezirk zur Nachbarschaftspflege, verriet Wettmars stellvertretender Ortsbrandmeister Ingo Bähre. 2016 werden die Ramlinger Gastgeber sein.

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