Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Wo der Bauland-Knoten platzen soll

Kleinburgwedel Wo der Bauland-Knoten platzen soll

Die Musik spielt in den nächsten Jahren in Kleinburgwedel - nicht nur, was neues städtisches Bauland angeht. Auch fürs Gewerbegebiet wird über eine Erweiterung schon nachgedacht.

Voriger Artikel
Ist das Wolfspaar noch in Fuhrberg?
Nächster Artikel
Stadt reißt ab und baut neu

Am südlichen Ortsrand soll Bauland ausgewiesen werden. Lauber

Quelle: Martin Lauber

Kleinburgwedel. Kommunales Bauland ist traditionell Mangelware in Burgwedel. Die Warteliste ist lang, im Angebot hat die Stadt aktuell null Komma nichts. Immerhin: Im Großburgwedeler „Pöttcherteich“-Baugebiet, das aber noch nicht alle Verfahrenshürden genommen hat, kommen in absehbarer Zeit etwas mehr als 40 Grundstücke auf den Markt.

Doch Bauwillige, die die dort fälligen hohen Bodenpreise nicht bezahlen können, sollten lieber schon mal den Blick auf Kleinburgwedel richten. Dort werden Häuslebauer dereinst für den halben Preis Bauland bekommen.

Im Ortsrat der 2500-Einwohner-Ortschaft hat Bauamtschef Oliver Götze am Dienstagabend erläutert, wie er sich eine „Abrundung“ von Kleinburgwedel - in zwei Stufen - vorstellt. Für einen Streifen südlich der Bebauung „Im Neuen Land“ und westlich der Großburgwedeler Straße habe die Verwaltung eine Änderung des Flächennutzungsplans bereits in Arbeit - in Vorbereitung eines Bebauungsplans für rund 35 Häuser. Wegen der großen Baulandnachfrage für Kleinburgwedel solle das Dorf aber möglichst auch auf der Ostseite der Großburgwedeler Straße wachsen. Götze zufolge ist das kompatibel mit der Raumordnung - und es sei sogar notwendig, um einen Nahversorger-Discounter, wie der Ortsrat ihn wünscht, in eine bestehende Bebauung einzubetten.

Auch im Gewerbegebiet am nordwestlichen Dorfrand wird Land langsam knapp. Anders als hinter Rossmann ist das Gebiet an der Wallstraße für kleinflächigere Ansiedlungen vorgesehen. Nach Asmuth, Ohnsorge und Relog hat die Stadt zwischenzeitlich zwei kleinere Grundstücke an ortsansässige Betriebe veräußert und steht kurz vor dem Verkauf eines weiteren großen. Ortsbürgermeister Jürgen Schodder möchte, dass bald eine Erweiterung Richtung Westen in den Blick genommen wird. Stadt Burgwedel und Region Hannover vertreten darüber unterschiedliche Standpunkte - entschieden wird im Beschluss über das Raumordnungsprogramm.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten