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Wurde aus fahrendem Auto geschossen?

Verfolgungsjagd endet in Burgwedel Wurde aus fahrendem Auto geschossen?

War es eine gefährliche Straftat oder grober Unfug? Aus einer Mercedes A-Klasse soll am Montagabend im Bereich Nienhagen (Kreis Celle) auf einen fahrenden Ford Focus geschossen worden sein. Das Auto des mutmaßlichen Schützen wurde gegen 21 Uhr im Burgwedeler Stadtgebiet nach einer Verfolgungsjagd gestoppt – eine Waffe wurde in dem Fahrzeug nicht gefunden.

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Verfolgungsjagd hat juristisches Nachspiel

Mehrere Streifenwagen waren an der Verfolgungsjagd beteiligt.

Quelle: Dieter Siedersleben

Burgwedel. Die mutmaßlichen Schüsse sollen im Vorbeifahren abgefeuert worden sein, als der Focus vor dem Mercedes nach rechts abbog – möglicherweise aus einer Softair-Pistole, wie ein Beamter vor Ort mutmaßte. Dem Vernehmen nach beschäftigen mehrere ähnlich gelagerte Fälle die Polizei von Großburgwedel schon etwas länger. 

Der Ford-Fahrer hängte sich an die Stoßstange des Wagens des mutmaßlichen Schützen, verständigte per Handy die Polizei sowie einen Freund. Auf der B 3 in Fahrtrichtung Hannover verlor er an der Kreuzung in Ehlershausen kurzzeitig die A-Klasse aus dem Blick. Zwischenzeitig waren schon vier Streifenwagen der Polizeikommissariate Celle und Großburgwedel auf dem Weg. Sie zogen, so ein Beamter, den „Joker“, indem sie den Fluchtweg richtig einschätzten – die Kreisstraße 117 Richtung Burgwedel.

Aus einem Auto soll im Bereich von Nienhagen (Kreis Celle) auf einen fahrenden Ford Focus geschossen worden sein. Das Auto des mutmaßlichen Schützen wurde im Burgwedeler Stadtgebiet nach einer Verfolgungsjagd gestoppt.

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Kurz vor dem Engenser Ortsschild war die Verfolgung zu Ende: Die junge Frau am Steuer der A-Klasse wurde dort ausgebremst, nach dem Bericht eines Augenzeugen zuerst vom Fahrer des Ford Focus und von dessen Freund in einem Audi. „Angespannte Atmosphäre“ habe geherrscht, bis Polizeibeamte die Insassen des Mercedes in Handschellen abführten.  

Eine Dreiviertelstunde später waren die Verdächtigen nach Feststellung ihrer Personalien wieder auf freiem Fuß. Denn eine Waffe konnte die Polizei nicht in ihrem Auto finden. Ob eine solche während der unbeobachteten Kilometer ohne Verfolger „entsorgt“ wurde, sei offen, so ein Beamter.

Von Martin Lauber

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