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Sparen lässt sich nicht nur im Schwein

Burgwedel Sparen lässt sich nicht nur im Schwein

In Zeiten von Minus-Zinsen schwimmt die Heimatstube im Deiken-Wöhler-Hof gegen den Strom: Zum Weltspartag am Freitag, 28. Oktober, von 9 bis 15 Uhr, und am darauf folgenden Wochenende, 29. und 30. Oktober, jeweils von 13 bis 18 Uhr, stellt sie an der Heinrich-Wöhler-Straße Sparbüchsen gleich zu Hunderten aus.

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Karin und Peter J. Schmidt aus Thönse haben 1500 Spardosen in ihrem Fundus.

Quelle: Martin Lauber

Großburgwedel/Thönse.. Langweilig? Ganz im Gegenteil: Jürgen Veth, Leiter der Heimatstube, hat als Ausstellungsmacher die Qual der Wahl, sich aus dem rund 1500 Stücke umfassenden Fundus des Thönser Ehepaars Karin und Peter J. Schmidt für das Originellste entscheiden zu müssen.

Beide sind Sammlernaturen par excellence, aber just die Leidenschaft für Spardosen, die haben sie von ihrem Filius geerbt. Ein blaues gläsernes Bankgebäude mit Geldschlitz, das eine Verwandte ihrem mittlerweile 38-jährigen Sohn Lars dereinst aus der Schweiz mitbrachte, war der Grundstein. Und da Lars das Sammler-Gen seiner Eltern hat, konnte er schon wenige Jahre später an die mit Spardosen überbordenden Kellerregale einen hämischen Zettel pinnen: „Lieber Dieb, du findest hier 948 Spardosen. Aber nur eine dient als Sparstrumpf.“

Mittlerweile hätte ein Dieb es doppelt so schwer, denn Karin und Peter J. Schmidt haben rund um den Globus feststellen müssen, dass Sparen ein globales Phänomen ist. Manchmal marschierte er sogar in eine Bank, um nach einer Spardose für seinen Enkel zu fragen, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Und da das Paar es bis heute liebt – „Wir sind Jäger und Sammler“ – über Flohmärkte zu pirschen, wächst der Fundus noch.

Die Vielfalt der Beutestücke kennt keine Grenzen. Wer meint, unter all den Sparbehältnissen besetze das sprichwörtliche Sparschwein die Hauptrolle, wird in der Ausstellung eines Besseren belehrt werden.

Das Team der Heimatstube nimmt gern noch weitere Spardosen für die Ausstellung entgegen. Wer noch ein originelles Exponat zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter der Rufnummer (0 51 39) 37 35 oder per E-Mail an anjue.veth@htp-tel.de melden. Erstmals seit längerer Zeit veranstaltet die Heimatstube zur Ausstellung wieder ein Preisrätsel, bei dem es natürlich ums Sparen geht: Für jeweils fünf kleine und große Gewinner stehen Preise bereit. Die am ersten Advent-Wochenende übliche Weihnachtsausstellung in der Heimatstube fällt in diesem Jahr aus.

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