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Zwei Kinder zünden Strohballen an

Kleinburgwedel Zwei Kinder zünden Strohballen an

Zwei Kinder haben am Freitagabend in Kleinburgwedel einen Feuerwehreinsatz ausgelöst: Sie hatten beim Zündeln auf einem Feld einen Strohballen in Brand gesetzt. Ihr Vater verhinderte Schlimmeres.

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Die Feuerwehr Kleinburgwedel löscht das Stroh großzügig mit Wasser.

Quelle: Siedersleben

Kleinburgwedel. Nur eine Woche nach der mutwilligen Brandstiftung auf einem Feld zwischen Isernhagen F.B. und Großburgwedel wurden die Feuerwehren am Freitag mit dem Stichwort „Strohballenbrand“ alarmiert. Gegen 18 Uhr rückte die Feuerwehr Kleinburgwedel zu einem Feld am Ortsausgang in Richtung Würmsee aus. Vor Ort bestätigten sich die Befürchtungen, dass der Brandstifter erneut zugeschlagen haben könnte, nicht. Auch brannten dort nicht - wie eine Woche zuvor - fast 70 Ballen, sondern nur einer.

„Zwei Kinder haben auf dem Feld mit Feuer gespielt“, berichtete Polizeisprecher Frank Bluhm gestern. Als der Vater nachsah, was die beiden dort trieben, entdeckte er den qualmenden Strohballen. Geistesgegenwärtig habe der Mann den Ballen beiseite gerollt, um so zu verhindern, dass sich das Feuer ausbreitet. Mit dem Pulverlöscher aus seinem Auto löschte der Vater dann die Flammen und alarmierte die örtliche Feuerwehr. Diese musste das Stroh nur noch mit Wasser abkühlen, um das Aufglimmen von Glutnestern zu verhindern.

Die Polizei leitete gegen die Kinder ein Verfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein. „Schuldfähig sind die beiden aufgrund ihres Alters aber natürlich nicht“, sagte Bluhm. Die Ermittlungen wurden eingestellt. Um eine Belehrung durch die Polizei kamen die beiden Jungs dennoch nicht herum. „Auch unser Jugendsachbearbeiter wird sich noch einmal intensiv mit ihnen darüber unterhalten“, sagte Bluhm.

Wer beim Brand vor Ort war, hatte aber keinen Zweifel daran, dass die beiden bereits verstanden hatten, welchen Unfug sie da getrieben haben: Kleinlaut beobachteten sie das Tun der Feuerwehr - die Worte des Vaters dürften ihr Übriges dazu beigetragen haben.

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