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Neuer Kreisel wird an A7-Zubringer erbaut

Burgwedel Neuer Kreisel wird an A7-Zubringer erbaut

Zwischen Ikea und Rossmann-Zentrale soll in Höhe der A7-Auffahrt Fahrtrichtung Hannover ein Kreisel gebaut werden. Der Planungsauftrag für den neuen Knotenpunkt ist just erteilt worden. Den Impuls hat die Polizei gegeben. Durch den Kreisel soll der Verkehr besser abgewickelt werden.

Hier soll der Kreisel entstehen – einerseits, um Kollisionen zwischen Linksabbiegern von der A 7 und dem Geradeausverkehr zu vermeiden, andererseits um Platz unter der Autobahnbrücke zu schaffen für einen vernünftigen Radweg. Die Einfädelspur zur A 7 würde nicht mehr gebraucht. zur Brügge

Quelle: Ralf zur Brügge

Großburgwedel. Die Frequenz auf der Isernhägener Straße (Landesstraße 381) im Westen von Großburgwedel ist enorm. Ungestört fließen kann der starke Verkehr dort wahrlich nicht. Auf wenigen Hundert Metern folgt eine Einmündung oder Kreuzung auf die nächste: zuerst (von Ost nach West) Kokenhorst-/Berkhopstraße, dann Ikea-/A7-Auffahrt Richtung Hamburg, hinter der Autobahnbrücke die A7-Anschlussstelle Richtung Hannover, dann die Zufahrt der Rossmann-Zentrale. Kurz dahinter wird ab August auch noch eine neue Linksabbiegespur gebaut für den Verkehr, der künftig ins neue Gewerbegebiet hinter Rossmann rollt.

Der neue Kreisel, für den das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau jetzt den Planungsauftrag vergeben hat, solle dazu beitragen, den Verkehr von und zur Autobahn besser abzuwickeln, erklärt Friedhelm Fischer. Im Vordergrund stehe aber die Verkehrssicherheit. Nach Aussage des Behördenchefs sind auf der "hochbelasteten" L 381 die Linksabbieger "problematisch" – vor allem für die Verkehrssicherheit.

Carsten Bertram, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Burgdorf, berichtet, dass immer wieder Autos, die von Isernhagen H.B. Richtung Großburgwedel fahren, mit Linksabbiegern von der Autobahn kollidierten. Die Anregung für den Bau des Kreisels sei deshalb von der Verkehrsunfallkommission ausgegangen.

Laut Fischer soll der Kreisel aber ebenso der Sicherheit der Radfahrer dienen. Diese müssen sich zurzeit auf einem laut Bertram "viel zu schmalen" einseitigen Radweg für beide Fahrtrichtungen unter der Autobahnbrücke hindurch zwängen. Die Kosten, dieses Nadelöhr unter der sechsspurigen A7 aufzuweiten, würden "deutlich siebenstellig" ausfallen, sagt Fischer. Mit einem Kreisel westlich der Brücke bedürfte es indes keiner Extra-Einfädelungsspur mehr für den Autobahnzubringer, die zurzeit unter der A7-Brücke beginnt. Das würde Platz schaffen für einen vernünftig ausgebauten Radweg.

Bis zum Baubeginn des Kreisels werden Fischer zufolge für Planung, Umweltgutachten, Grunderwerb und Planfeststellung vier bis fünf Jahre vergehen. Die Kosten hat das Landesamt mit rund 600.000 bis 700.000 Euro kalkuliert. Das sei langfristig immer noch preiswerter als jegliche Ampellösung, so Fischer.

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Das Nadelöhr: Unter der A-7-Brücke rauscht der Verkehr vorbei an Radlern, sie sich für beide Fahrtrichtungen einen Radweg teilen müssen.

Quelle: Martin Lauber
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