Die Volkszählung wird von der Region Hannover organisiert. Schon jetzt sind sogenannte Erhebungsbeauftragte unterwegs, um Adressen zu sichten und Termine zu vereinbaren. Die Region Hannover bittet die betroffenen Bürger um Kooperation. „Alle Mitarbeiter können sich ausweisen“, sagt Wolfgang Schäfer, Leiter der Zensusstelle der Region Hannover.
Es sei niemand verpflichtet, die Mitarbeiter in die Wohnung zu lassen. Aber die Fragen müssen beantwortet werden, sagt Schäfer. Wer die Auskünfte verweigert, riskiere ein Bußgeld bis zu 5000 Euro.
Die Befragten haben die Möglichkeit, den Bogen selbst auszufüllen und per Post an die Zensusstelle zu schicken oder im Internet die Fragen zu beantworten. Alle mit dem Statistikprojekt befassten Menschen seien zur Verschwiegenheit verpflichtet, sagt Schäfer.
Im Calenberger Land sind in Ronnenberg 42, in Barsinghausen 40 sowie in Gehrden und Wennigsen jeweils 31 Interviewer unterwegs. Alle Familienmitglieder eines ausgewählten Haushaltes werden befragt. In Barsinghausen nehmen 3960 Männer, Frauen und Kinder, in Ronnenberg 4171, in Gehrden 3101 und in Wennigsen 3028 an der Befragung teil.
Die Erhebungsbeauftragten erhalten für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung. Für jede erfolgreiche Befragung erhalten sie 7,50 Euro.
Ziel von Zensus 2011, der ersten Volkszählung seit 1987, ist es unter anderem festzustellen, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie alt sie sind, welchen Familienstand sie haben und welcher Beschäftigung sie nachgehen.
Dirk Wirausky
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