Nach einem langen Arbeitstag wollen sie an der Umsteigeanlage schon vor der regulären Abfahrtszeit in den Bus einsteigen dürfen. Peter Sprenger aus Barsinghausen-Stemmen, nach eigenen Angaben ein regelmäßiger Fahrgast, nutzt abends meist die Linie 532, um von Empelde nach Hause zu kommen. Er wünscht sich, dass er in den Bus einsteigen kann, wenn dieser bei Ankunft der Straßenbahn bereits an der Umsteigeanlage eingetroffen ist. „Das wäre doch ein Service, der die Kunden an den öffentlichen Nahverkehr binden könnte“, sagt Sprenger.
Regiobus-Sprecher Tolga Otkun teilt diese Meinung. Die Fahrer sollten insbesondere bei schlechter Witterung die Fahrgäste frühestmöglich einsteigen lassen. Allerdings müssten die Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten. „Wir können ihnen keinen Vorwurf machen, wenn sie während der Pause den Bus geschlossen halten“, sagt Otkun. Sobald der Fahrer die Türen öffne, sei er wieder in seiner Arbeitszeit. Er dürfe die Fahrgäste nicht allein im Bus lassen, beispielsweise, um die Toilette aufzusuchen. Die Pause sei auch dazu da, private Telefonate zu führen. Diese seien während der Fahrt strikt untersagt.
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Kommentare
Mobilität hat seinen Preis ÖPNV-Mobilist – 10.06.10
Mobibilität hat seinen Preis. Doch wie kann ich dem Kunden einsichtig vermitteln, dass der Preis, den er zahlt ein gerechter Preis ist?Beispiel U-Bahn: U-Bahnen wurden gebaut und werden z. T. wider besseren Eissens heute noch gebaut, um oberirdisch genug Platz für den MIV zu schaffen, wobei längst klar ist, dass für den nie genug Platz da sein wird. "Wer Straßen sät, der wird Autoverkehr ernten."
Warum also nicht das naheliegende tun und den MIV komplett aus der Stadt entfernen, dann ist oberirdisch genug Platz für den ÖPNV und für's Einkaufen, Kultur, Bewirtschaftung usw.. Und wenn der ÖPNV mit modernen Niederflurbahnen abgewickelt wird, für Schienen wäre ja sehr viel mehr Platz als man braucht, wenn der MIV weg ist, dann geht's dabei ruhig und gesittet zu.
Unterirdische Stadtbahnstrecken sind zehnmal und mehr teurer als oberirdische Strecken, sowohl beim Bau als auch bei der Unterhaltung.
Und viele Menschen halten sich nur äußerst ungern in Tunnelstationen auf.
Kann die Üstra glaubhaft versichern, dass die von ihr erhobenen Preise nicht zur indirekten Subvention des MIV beitragen, weil aus dem Fahrkarten-Verkaufserlös U-Bahn-Strecken finanziert werden, obwohl viele Kunden lieber oberirdisch fahren würden und sich fragen, warum der MIV nicht endlich ganz verschwindet aus der Stadt, so dass die Stadtbahn über der Erde fahren kann?
Dass kann die Üstra wohl kaum glaubhaft versichern. Und dafür, dass der MIV endlich komplett aus der Stadt verschwindet, tut sie auch viel zu wenig!
Ein anderer Ansatz zur Ermittlung eines gerechten Fahrpreises wäre z. B.:
Eine Monatskarte zu rund 60 Euro wird rund sechzigmal pro Monat genutzt und zwar jeweils für eine halbe Stunde.
Macht 1 Euro pro Fahrt von ca. einer halben Stunde.
Im Bus sitzen außerdem noch ca 30 andere Fahrgäste, für die wir dasselbe annehmen.
Dann hätte der Busfahrer einen Verdienst von 60 Euro pro halber Stunde. Allerdings muss auch der Bus bezahlt werden und so weiter.
kleinkariert blabla – 28.05.10
auch wenn in dem artikel speziell auf eine buslinie eingegangen wird, sollte dies nur als beispiel verstanden werden. ob regio bus oder üstra ist dabei egal. oder betreibt die üstra keinen busverkehr?zu lotte: es ist nicht die schuld der üstra, wenn sie die bahn verpassen. da sind wohl eher SIE zu spät. aber damit sie nicht lange warten müssen, kommt die nächste linie 10, aber weil die meisten strecken mit mehreren linien befahren werden sogar nur 5 oder 3 minuten später. was auch die fahrpreise erklärt bei der dichte der fahrzeiten.
p.s. döner in der bahn sollten verboten werden!
Fahrpreiserhöhung Hannoveraner – 27.05.10
Ich habe im vor langer Zeit die Konsequenzen gezogen und mein Abo gekündigt. Fahre jetzt Rad und Auto (insgesamt mit wenigen Ausnahmen)und brauche mich seitdem nicht mehr ständig mit drängelnden, türenblockierenden und stinkende Döner verzehrenden Jugendlichen auseinanderzusetzen. Ferner bleiben mir keifende Rentner erspart und abends muß ich mich auch nicht mehr mit rauchenden und besoffenen MitfahrerInnen auseinandersetzen. In Hannovers Bahnen und in vielen Stationen ist es schlimmer als am Ostkreuz.immer dasselbe... Bürger – 27.05.10
erst schreien die Gewerkschaften, die armen ach so Bus- und Bahn-Fahrer werden sooo schlecht bezahlt, und jetzt dürfen wir Fahrgäste den Pries für diese irrsinnige Gehaltsrunde zahlen. Danke, Verdi!!@ Kermit der Frosch – 27.05.10
Ich wäre sofort dabei! Rote Punkt Aktion, damit sie es endlich mal merken!@paulchen Carsten – 27.05.10
Deswegen schrieb ich ja, dass es fachlicher Blödsinn ist. Hass zu unterstellen, weil ein üblicher nahverkehrs-unbedarfter Lokalredakteur die üstra nicht von der RegioBus bzw. vom GVH als Gesamtheit unterscheiden kann, ist allerdings gewagt.Außerdem zeugen Deine Beiträge sowohl inhaltlich als auch stilistisch ('dummes Geblubber', 'Hasstiraden') vom Selbstverständnis des hannoverschen Nahverkehrs. Der Kunde, sprich Fahrgast, unterscheidet auch nicht zwischen den Nahverkehrsunternehmen. Wenn man da nicht einsieht, dass man in einem Boot sitzt, sondern sich schön gegenseitig die Schuld in die Schuhe schiebt (bzw. dem 'dummen' Kunden und den 'dummen' bzw. 'hasserfüllten' Medien, die einfach der üstra etwas ankreiden, für das RegioBus verantwortlich ist) und die Verantwortung von sich weist, manövriert man sich ganz schnell ins Aus.
Außerdem wirft es auch ein übles Licht auf die Verkehrsplanung der Region. Wenn es Unstimmigkeiten zwischen den Verkehrsträgern gibt (und die gibt es offenbar häufig), dann sind eigentlich Region und GVH als Koordinatoren gefragt.
@Rubber Duck Ich – 27.05.10
Was erwarten Sie denn an Service von der Üstra, man kannimmer gut behaupten es gäbe keinen, aber was wird dennwirklich erwartet. Und benutzen Sie den ÖPNV denn überhaupt?@lotte paulchen – 27.05.10
und mich kotzen die Zuspätkommer an die dann es für selbstverständlich erachten, dass alle anderen die pünktlich da waren warten und eventuell ihren Anschluss verpassen wofür natürlich dann wieder die üstra verantwortlich gemacht wird. Kommen sie bei einer Flugreise oder Schiffsreise auch immer zu spät? Ich kann ihnen garantieren, dass sie da nicht mehr mitkommen und auch keinen für verantwortlich machen können.@Carsten paulchen – 27.05.10
Wenn man oben üstra schreibt und dann über Regiobus berichtet ist das einfach dumm oder halt eine Hasstirade. Beschweren sie sich auch bei BMW über VW oder umgekehrt. Auch Redakteure sollten schon korrekt bleiben sonst sind sie wirklich nur dumme Schreiberlinge die man nicht mehr ernst nehmen kann. Also typische BlödZeitungsHetzer.Üstra und Kundenservice Rubber Duck – 26.05.10
da treffen zwei Welten aufeinander. Die Üstra ist eine privatisierte Behörde, die Führung und Strukturen haben sich nicht geändert. Die Worte "Kunde" und "Service" kommen in dieser Welt nicht vor. Die verlangte Wirtschaftlichkeit wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen die immer mehr Druck aushalten müssen.@ lotte Stefan – 26.05.10
Ich wünsche mir hingegen manchmal, dass nicht für jeden irgendwo Dahergelaufenen nochmal die Türen offengehalten werden. Wenn in der Hauptverkehrszeit am Kröpcke oder Hauptbahnhof 100 Leute in der Bahn eine halbe Minute länger warten müssen (in der Summe also 50 Minuten), nur damit eine Person nicht mal 5 Minuten spart, hört das Verständnis bei mir auf...Fahrpreiserhöhung... Kermit – 26.05.10
Also bei mir ruft das den Wunsch nach einer neuen "Roter-Punkt-Aktion" hervor.L Ü G E JS – 26.05.10
'Die Ankündigung der Unternehmen, zum Jahresende die Fahrpreise für Busse und Bahnen zu erhöhen, ruft bei den Fahrgästen den Wunsch nach einer Verbesserung des Services hervor.'Wat 'n Schwachsinn. Der Wunsch ist nicht erst seit der (letzten) Fahrpreiserhöhung in der Welt.
Thema verfehlt - setzen, sechs.
Mehr Service lotte – 26.05.10
Ich wünsche mir mehr Service von der Üstra. Vor allem das der Fahrer mal auf die Fahrgäste wartet.Besserer Service Carsten – 26.05.10
Fachlich ist das in der Tat Blödsinn... aber warum vermutest Du in jedem Satz, der den Nahverkehr in Hannover nicht in höchsten Tönen lobt, 'Hassgeschreibsel'? Genervter üstra-Fahrer?Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, bin ich auch der Meinung, dass sich das Preis-Leistungsverhältnis im GVH nicht gerade zum positiven entwickelt hat - vorsichtig gesagt.
Wer in der jüngeren Vergangenheit von teuren, unrentablen Prestigeprojekten wie der Stadtbahnverlängerung nach Altwarmbüchen profitiert hat, mag das vielleicht anders sehen. Ich nehme jedenfalls eine permanente Verschlechterung zu höheren Preisen wahr.
Überflüssig Hans Moser – 26.05.10
Es geht hier um EINEN Fahrgast, der ein bestimmten Wunsch hat. Ist dieser Mensch nicht in der Lage, sich selbst an die Üstra zu wenden. Müssen bestimmte Leute sich immer gleich an "die Zeitung" wenden?Hetz-HAZ paulchen – 26.05.10
Soso, da wird von der üstra ein besserer Service erwartet und worum geht es im Text! Um die RegioBus-Linie 532!Sind die Redakteure der HAZ eigentlich noch in der Lage ihr Hassgeschreibsel selbst zu lesen oder brauchen sie jetzt auch noch einen Vorleser der sie mal auf Fehler hinweist?