Ronnenberg. Das AZAV-Gütesiegel steht für die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung. Grundlage für die Vergabe ist ein Konzept, das die Mitarbeiterinnen des Roten Fadens in den vergangenen Monaten aufgestellt hatten. Nach dem Zertifikat mit der ebenfalls sperrigen Bezeichnung „Lernorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ ist es bereits das zweite Qualitätssiegel für die Jugendwerkstatt. „Es war harte Arbeit, alle Voraussetzungen für diese zweite Zertifizierung zu erfüllen“, sagte die Leiterin Sandra Heuer. Unter anderem musste ein Handbuch erstellt werden, in dem alle Arbeitsvorgänge detailgenau aufgelistet und erklärt sind. Vor allem der Verwaltungsaufwand sei nun immens höher.
„Die Einrichtung leistet seit vielen Jahren sehr gute Arbeit, um junge, arbeitslose Frauen auf eine Berufstätigkeit vorzubereiten. Der Druck war in den vergangenen Monaten sehr groß, zumal das Team neben der Zertifizierung auch den Alltag mit den Frauen zu bewältigen hat“, sagte Jörg Engmann, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Hannover-Land.
Stephen Kroll
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