Drei Menschen sind im vergangenen Jahr bei einem Unfall getötet worden. Im Vergleich zu einem Verkehrstoten 2008 ist der statistische Wert wenig aussagekräftig. Gleich geblieben ist die Zahl der bei Unfällen schwer Verletzten (26), die der Leichtverletzten ist um zwei auf 187 gestiegen. Der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei, Hans-Jürgen Bliedung, sagte, dass die Ursachen für die Unfälle mit Verletzten oder Getöteten im Wesentlichen zu hohe Geschwindigkeit, Vorfahrtsverletzungen und Fehler beim Abbiegen gewesen seien.
Insgesamt hat die Polizei im vergangenen Jahr 783 Unfälle protokolliert und eine Steigerungsrate von 8,4 Prozent verzeichnet. Bemerkenswert für den Polizeihauptkommissar ist, dass vermehrt Fahrradfahrer die Unfallverursacher sind. 47-mal waren Radler im vergangenen Jahr Schuld an Unfällen, 17,5 Prozent häufiger als im Vorjahr. An 87 Unfällen waren Fahrradfahrer beteiligt. Bliedung kündigte an, dass die Polizei die Kontrolle der Fahrradfahrer in diesem Jahr intensiv fortsetzen werde.
Bei sechs Unfällen waren Fußgänger die Auslöser, an 20 Unfällen waren Fußgänger beteiligt.
Die Unfallkommission wird sich künftig schwerpunktmäßig mit der Kreisstraße 334 (Frachtweg) beschäftigen. Sie gilt als Unfallschwerpunkt, besonders an der Kreuzung am Tierheim. Viele Unfälle verzeichnete die Polizei auch an der Einmündung Alte Bahnhofstraße/Düendorfer Weg und einige Meter weiter Düendorfer Weg/Barnestraße.
210-mal haben Autofahrer Schaden angerichtet und sind verschwunden, ohne sich zu kümmern. Oftmals handelt es sich bei diesen Unfällen um die sogenannten Parkplatzrempler.
In 16 Fällen wurden Menschen verletzt.
Albert Tugendheim
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