Die Stiftung soll Menschen unterstützen und Aufgaben übernehmen, für die die Stadt kein Geld mehr hat.
Die CDU-Politikerin will das Projekt anschieben, betont allerdings: „Wir wollen ein Pflänzchen hochziehen, das nicht parteipolitisch ist, sondern für Wunstorf steht“, sagte sie ihren Parteifreunden. An der Spitze der Stiftung sollte ihrem Verständnis nach daher auch kein Parteipolitiker stehen.
Im Januar soll die Stiftungsgründung konkret vorbereitet werden. „Das macht man nicht zwischen Tür und Angel“, sagte Brüning. Trotz eines regelrechten Gründungsbooms in den vergangenen Jahren, ist im Einzelfall viel zu bedenken. Die Gründung einer Allgemeinstiftung erfordert neben genügend Kapital einen hohen bürokratischen Aufwand. Was Brüning Mut macht: Bisher sei sie ausschließlich auf positive Resonanz gestoßen.
Jeder soll nach Vorstellung Brünings Mitglied der Stiftung werden können. Eine Mindestgrenze von 500 Euro als Einlage wie etwa in der Nachbarstadt Seelze hält sie nicht für angemessen. Damit würden von vorn herein diejenigen ausgeschlossen, die über ein schmales Budget verfügten.
Helfen in großer Gemeinschaft – das sei das Ziel der Bürgerstiftung. Ein Motiv dafür ist die Tatsache, dass das Stadtsäckel längst nicht mehr prall gefüllt ist. Freiwillige Leistungen der Kommune stehen immer mehr auf dem Prüfstand.
„Das soll aber nicht heißen, dass die Stadtverwaltung beliebig Sachen auf die Stiftung abschieben kann“, sagte Brüning der Leine-Zeitung. Bürgerstiftungen arbeiteten üblicherweise nach dem Motto von Bürgern für Bürger und hätten einen breiten Stiftungszweck.
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