Drei Ziele wollen die Initiatoren mit dem Volksbegehren erreichen: Die Abiturprüfung soll an den niedersächsischen Gesamtschulen und Gymnasien wieder nach 13 Schuljahren abgelegt werden, neue Gesamtschulen sollen künftig leichter zu gründen sein, und die bestehenden Vollen Halbtagsschulen sollen sich als Pilotschulen für die künftige Gestaltung der Grundschulen weiterentwickeln können.
Schnell war der Elternrat der Grundschule Luthe. Er hat bereits die Unterstützung des Volksbegehrens beschlossen. „Wichtig ist, dass viele Schulelternräte darüber abstimmen“, sagte Dicker. Die Großenheidornerin ist optimistisch, was die Unterstützung angeht. „Ich habe im Moment schon keine Unterschriftenlisten mehr, wie müssen erst mal wieder welche vorbereiten“, berichtete sie.
Nicht nur an Schulen, sondern auch an den Wunstorfer Kindergärten suchen die Eltern nach Unterstützern, die dort die Sammlung der Unterschriften organisieren. An fast allen Schulen sei das schon inzwischen geregelt.
Die Werbung für das Volksbegehren soll noch verstärkt werden. In der Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude soll es zum Beispiel demnächst während der Elternsprechtage einen Infostand geben. Weitere Aktionen seien geplant, sagte die Elternvertreterin.
Am Donnerstag, 26. November, treffen sich Unterstützer des Begehrens wieder um 20 Uhr in Küsters Hof, Hindenburgstraße. Dann sollen weitere Ideen entwickelt werden. Die Wunstorfer Unterstützer wollen den derzeitigen Schwung nutzen.
Das Volksbegehren ist am vergangenen Freitag angelaufen. Ein Jahr ist Zeit, die mehr als 600 000 notwendigen Unterschriften zu sammeln. Alle Unterschriften müssen festgelegten Kriterien entsprechen und auf den vom Landeswahlleiter anerkannten Bögen geleistet werden.
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