Seit Langem hatten engagierte Eltern für dieses Ziel gekämpft. Für ihre Ziele zu kämpfen zu können, das wünschte die Elternvertreterin auch den 150 ersten Schülern der IGS, die am Montag unter ihrem kommissarischen Leiter Frank Kasburg den Unterricht aufnimmt.
Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt sagte, er finde es gut, dass jenseits aller ideologischen Diskussionen die Einrichtung der IGS geklappt habe. Damit sei dem Wunsch der Eltern Rechnung getragen worden. Trotz der noch nicht abschließend geklärten Frage der künftigen Trägerschaft könne die IGS Wunstorf mit ihrer Konzeption überzeugen.
„Dank der engen Zusammenarbeit von Politik, Elternschaft, Kollegium der Schule sowie Verwaltung von Land und Stadt war die Vorbereitung trotz des nur kurzen Vorlaufs erfolgreich“, sagte Eberhardt. Mit Blick auf die Trägerschaft, voraussichtlich ab 2011 übernimmt sie die Kirche, sagte er: „Die Landeskirche wird dafür sorgen, dass die Schüler nach den Bedingungen des Landes bis zum Ende des Sekundarbereichs I beschult werden“, sagte Eberhardt.
Die Stadt als Schulträger erhielt auch Lob: Rolf Schumacher, Dezernent der Landesschulbehörde, sagte, Wunstorf habe immer den Blick für eine sinnvolle Schullandschaft und warte nicht ab, bis Handlungsbedarf bestehe.
Die Schüler der Scharnhorstschule begrüßten die neuen Mitschüler der IGS – beide arbeiten unter einem Dach – mit Musik und einem Sketch. Die Bläserklasse zeigte den Neuen, was für eine Stimmung herrschen kann. Mit dem Queen-Titel „We Will Rock You“ ließ sie das Forum beben.