Wunstorf. Aufgrund der ungewöhnlich warmen Temperaturen im vergangenen Jahr sei der Bedarf an Heizenergie zurückgegangen. Das wirke sich auf die Jahresabrechnung aus, die in diesen Tagen zugestellt werde. Die geringeren Heizenergiekosten ließen sich künftig sicherlich nicht fortschreiben, urteilt er. Es führe kein Weg am Energiesparen vorbei, um die Kosten im Griff zu halten und Umwelt sowie Klima zu schützen. Die Stadtwerke Wunstorf wollen ihre Kunden dabei auch künftig unterstützen: „In unserem Kundencenter, An der Nonnenwiese 7, beraten wir sie gern.“
Der Arbeitspreis bei Strom steigt netto um 0,42 Cent pro Kilowattstunde (brutto 0,50 ct/kWh). „Für einen Kunden mit einem Durchschnittsverbrauch von 3500 kWh pro Jahr entstehen hierdurch monatliche Mehrkosten in Höhe von knapp 1,50 Euro“, erläutert Radant. Als Grund für den Anstieg nennt er höhere, vom Gesetzgeber bestimmte Kosten sowie gestiegene Einkaufspreise. Besonders die neue Umlage, die energieintensive Industriebetriebe entlasten soll, sei zu nennen, die im Wesentlichen von kleinen Privat- und Gewerbekunden aufgebracht werde und seit dem 1. Januar gelte.
Aufgrund der knappen Kalkulation könnten diese zusätzlichen Kosten nicht aufgefangen und müssten an die Kunden weitergegeben werden, sagt Radant. Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite der Stadtwerke Wunstorf.
Jörg Rocktäschel
HAZ.de Anmeldung
