Am letzten Tag des vergangenen Jahres sind im Wunstorfer Kommissariat 24 Waffen abgeben worden. Die Leine-Zeitung hatte in der Silvesterausgabe daran erinnert, dass die Frist endete, straffrei Waffen abzugeben, die als illegal gelten. Wer keine gültige Waffenbesitzkarte hatte, nutzte nun die letzte Chance, Erb- oder Sammlerstücke loszuwerden.
Hatte Michael Fieber, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, am vergangenen Mittwoch von einer Zahl gesprochen, die deutlich im dreistelligen Bereich liege, gab es somit noch einmal einen Schub. Die genaue Auswertung steht noch aus, da die anderen Waffen regelmäßig weitergeleitet worden sind, um vernichtet zu werden.
Am Donnerstag, war eine Doppellaufflinte dabei – Hinterlassenschaft eines Jägers – außerdem Kleinkalibergewehre, Luftgewehre, die einen nicht mehr zulässigen zu hohen Druck aufbauen, und Signalpistolen. Die meisten Besitzer lieferten auch die dazugehörige Munition ab. Ein Revolver ist abgegeben worden und eine Pistole, Kaliber 7,65.
Keine Unfälle: Die Silvesternacht verlief insgesamt sehr ruhig. Trotz der widrigen Straßenverhältnisse gab es keine Unfälle.
Alkoholvergiftung: Allerdings wurden von der Polizei in der Kernstadt zwei Jugendliche aufgegriffen, die erheblich alkoholisiert waren: Um 2.20 Uhr ein 16-Jähriger, kurz darauf ein 15 Jahre altes Mädchen. Beide waren nicht mehr dazu in der Lage, in das Alkoholtestgerät zu pusten. Das Mädchen hatte sich übergeben und sollte mit einen Rettungswagen ins Neustädter Krankenhaus gebracht werden. Es weigerte sich jedoch. Da das Mädchen sehr starke Ausfallerscheinungen zeigte, erschien der Polizei und den Rettungsassistenten eine Behandlung jedoch zwingend notwendig. Es ließ sich schließlich überzeugen.
In beiden Fällen konnten die Eltern nicht erreicht werden, daher wurde das Jugendamt verständigt.
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