Die Ratsmitglieder haben seit Donnerstag eine Verwaltungsdrucksache auf dem Tisch, in der die Stadt empfiehlt, mit der evangelisch-lutherischen Kirche Verhandlungen über die Trägerschaft der Integrierten Gesamtschule (IGS) zu führen. In der Planungsgruppe für die IGS, die ihre Arbeit offiziell in den nächsten Tagen aufnimmt, sollte ein Vertreter des Landeskirchenamtes sitzen.
Die Stadtverwaltung listet in der Vorlage auf, welche Vorteile die kirchliche Trägerschaft böte:
- Die Schule wird fünfzügig geführt (wie eine staatliche) und soll später eine dreizügige gymnasiale Oberstufe bekommen.
- Die kirchliche IGS soll als so genannte gebundene Ganztagsschule eingeführt werden, also mit Pflichtunterricht am Nachmittag.
- Sie bietet Mittagessen an, das gegebenenfalls Pflicht für die Schüler wird.
- Die Konfession ist kein Kriterium für die Aufnahme der Schüler.
- Kriterien für die Aufnahme werden mit der Stadt festgelegt.
- Es soll keine Eliteschule eingerichtet werden.
- Ziel der Schule wird auch die Einbeziehung von Kindern mit besonderem Förderbedarf.
- Allen jetzt an der Scharnhorstschule unterrichtenden Lehrer wird eine Weiterbeschäftigung angeboten.
- Religion wird Pflichtfach (aber nicht allein evangelischer).
- Die Kirche nimmt 45 Euro pro Monat Schulgeld. Dafür gewährt sie Lernmittelfreiheit und Ganztagsunterricht.
- Die Kirche sagt zu, den Schulbesuch, nicht am Schulgeld scheitern zu lassen. „Eine ausdifferenzierte Sozialklausel soll finanziell weniger leistungsfähige Eltern von der Zahlungspflicht auszunehmen“, schreibt die Verwaltung. Zudem sind Geschwisterermäßigungen vorgesehen und Abschläge vom Schulgeld, wenn es die Finanzlage der Eltern nötig macht. Das werde anonym geschehen.
Klar ist, dass die Stadt Eigentümerin der Gebäude bleibt und für die bauliche Unterhaltung zahlen muss. Allerdings übernimmt die Kirche die Ausstattung und Schönheitsreparaturen. Details müssen vertragliche festgelegt werden. Insgesamt erwartet die Stadt eine finanzielle Entlastung.
Albert Tugendheim
HAZ.de Anmeldung

Kommentare
Religionsunterricht jk – 25.02.10
"Ab spätestens der Achten Klasse werden andere religionen behandelt und ab der 10ten klasse wird religion auch kritisch bertrachtet!!!"Acht Jahre Bibelkunde - da ja andere Religionen bis dahin nicht behandelt werden - im geistig aufnahmefähigsten Alter legen ein klares Fundament, welches eindeutig und einseitig zugunsten des bis dahin einseitig betrachteten Welt- und Gottesbildes führt. Ob dies gut oder schlecht, will ich noch nicht einmal werten.
Erst nach acht Jahren permanenter Einflussnahme gibt es einen kleinen Ausblick auf andere Religionen, welche dann natürlich nicht mehr unvoreingenommen betrachtet werden können, da die Indoktrination durch acht Jahre Bibelkunde in der Regel auch wissenschaftlich nachweisbar sind.
Und ab der 10.Klasse wird Religion sogar kritisch betrachtet - oha, super!
Warum wird Religion bzw. die Religionen nicht ab der 1.Klasse an kritisch betrachtet?
Warum werden den Kindern nicht von der ersten Klasse an, alle verschiedenen Religionen erklärt und dazu auch noch die Möglichkeit, sich für keine von allen zu entscheiden?
Ich habe nichts gegen Religion, auch im Unterricht nicht.
Im Gegenteil, die Kommunikation mit meinem Sohn, welcher vom Religionsunterricht die eine oder andere Frage mit nach Hause brachte, waren Anlass, darüber nachzudenken und sich damit auseinanderzusetzen.
Ich habe aber etwas dagegen, dass Bibelkunde acht Jahre lang auf Kinder einprasselt, deren Gehirne wie Schwämme alles das acht Jahre lang einsammeln und DADURCH andere Religionen und Denkweisen nur noch mit ihrer angelernten Brille wahrnehmen können.
In diesem Sinne meine ich:
Religionsunterricht ist nicht zu verurteilen, wenn er alle Religionen einigermassen gleichwertig behandelt.
Exakt das tut er aber nicht.
Religion in der Schule ehenmaliger schüler – 25.02.10
Was ich wieder in den ersten Kommentaren hier zu dem religionsunterricht in schulen lesen musste kann doch nur von leuten stammen die keine ahnung haben oder noch kleine kinder haben!ich bin selber nicht gläubig und habe immer religionsunterricht genommen und sogar meine Abiturprüfung darin bestritten! Ab spätestens der Achten Klasse werden andere religionen behandelt und ab der 10ten klasse wird religion auch kritisch bertrachtet!!! Dieses wort bibelkunde trifft auf den heutigen Religionsunterricht wohl wirklich nicht mehr zu! Und im Bezug auf das essen muss es sowieso mehere gerichte zur auswahl geben und auch immer ein vegetarisches essen angeboten werden! Es ist ja sowieso nicht möglich täglich für alle schüler nur ein gericht anzubieten! Zu höheren kosten würde dieses also auch nicht führen. Naja man kann ja auch jeden tag nur nudeln mit tomatensoße anbieten, dann spart man sehr viel geld!!!
@Dennis D. John Doe – 23.02.10
Bisher habe ich bereits sachlich argumentiert. Fast jede Religion hat eine Missionierungsfreude und genau diese habe ich in meinem ersten Beitrag kritisiert. Alle weiteren Punkte können als Fakten stehen bleiben, denn so habe ich es erlebt."Und warum wird dann Engagement in Kirchen verteufelt, wenn kaum wer anderes bereit ist, freiwillig, ohne finanzielle Gegenleistung, für schwache Menschen wie Frau Gestedt da zu sein???"
Ich habe weder noch würde ich jemals das Engagement der Ehrenamtlichen niedermachen. Aber die Unterstelltung die hier mitschwingt ist dass NUR und AUSSCHLIESSLICH die Kirche sich um arme, hilflose Menschen kümmert.
Und mir als hilfsbereitem Atheisten geht bei sowas die Hutschnur hoch.
@ml - Mut zu neuen Wegen ... jk – 22.02.10
hi ml,Sie legen eine sehr sympathische Unvoreingenommenheit an den Tag, die man andernorts wahrscheinlich als Naivität bezeichnen würde.
Sie schrieben: "Letzlich kann doch jeder für sich entscheiden, ob er sein Kind zu einer Schule in öffentlicher oder privater Trägerschaft schickt."
Meiner Meinung nach ist dies keinesfalls so - hier entscheidet ganz klar der Geldbeutel der Elternschaft. Von einer freien Entscheidung kann gar keine Rede sein.
Sie schrieben weiter: "Letztlich hat doch das "klassische" deutsche, sprich das dreizügige Schulsystem via PISA-Studie die "rote Karte" bekommen."
Sie scheinen wenig oder zumindest einseitig informiert, was aber keine Kritik, sondern eher ein Ansporn sein soll.
Zunächst mal ist die Aussage über "das klassische deutsche Schulsystem" nicht haltbar, da es nach 1945 derer zwei an der Zahl gab, das sogenannte ostdeutsche und das westdeutsche Schulsystem.
Daran wird schon deutlich, dass es DAS deutsche Schulsystem nach 1945, so wie Sie es verstehen, gar nicht gegeben hat.
Das gab es evtl. erst nach dem Anschluss der DDR an die BRD. Ab diesem Zeitpunkt gab es ohne Frage EIN deutsches Schulsystem, an dem wir HEUTE noch herum experimentieren, u.a. mit neuer Rechtschreibung - und prompt auch mit dem PISA-Ergebnis.
Schauen Sie sich bitte das jetzige Schulsystem von Finnland an und vergleichen Sie es dann mit dem Schulsystem der DDR. Und dann vergleichen Sie die PISA-Ergebnisse der Finnen mit dem restlichen Europa.
Ein Versuch eines Resümees:
Neue Wege sind zum Beispiel immer dann zu begrüßen, wenn sie schlechte alte Gewohnheiten beenden.
Meiner Meinung nach gehören Integrierte Gesamtschulen nicht zu den "neuen Wegen" (siehe Wikipedia - gibt es ja genügend Erfahrungsberichte).
Die IGS sind zum einen nicht neu, noch haben sie einen guten Ruf, noch beenden sie irgendwelche schlechten Gewohnheiten.
Schauen Sie einfach mal auf das finnische Schulsystem - es könnte so einfach sein.
Mut zu neuen Wegen ... ML – 21.02.10
Ich finde es spannend, mit welcher Vehemenz, aber auch mit welcher Einseitigkeit hier diskutiert wird. Letzlich kann doch jeder für sich entscheiden, ob er sein Kind zu einer Schule in öffentlicher oder privater Trägerschaft schickt. Argumente dafür und dagegen wird es immer und in jeder Hinsicht geben.Warum deshalb nicht einfach mal neue - oder andere - Wege gehen? Letztlich hat doch das "klassische" deutsche, sprich das dreizügige Schulsystem via PISA-Studie die "rote Karte" bekommen. Länder mit Ganztagsschulen stehen in der Regel deutlich besser dar. Und eine IGS soll doch auch eine Alternative und keinen Ersatz für irgendetwas darstellen, oder?
Ich finde es vor allem wichtig, daß es durch außerordentliches Engagement überhaupt gelungen ist, die Voraussetzungen zur Gründung einer IGS zu ermöglichen - und somit einen neuen Weg zu ebnen!
@Doe Dennis D. – 21.02.10
Danke, dass Sie in Ihrem letzten Beitrag zu einer sachlicher Ebene gefunden haben. Nichtsdestotrotz finde ich Ihre Argumentation, dass kirchliche (Ehren)-ämter andere karikative Dienste verdrängen, schief.Ich selbst betreue regelmäßig Senioren in Altersheimen. Da gibt es z.B. eine Dame - ich nenne sie mal Frau Gestedt - die seit 8 Jahren dort lebt und keinerlei Angehörige hat. Ihr Geld reicht gerade dazu aus, das Heim zu finanzieren. Zusätzlich stehen ihr 50 Euro Taschengeld im Monat zu.
Nach ihrem ersten Jahr im Heim - bis auf die üblichen Freundlichkeitsfloskeln hatten die Pfleger keine Zeit für sie persönlich; und während sie klar denken konnte, waren fast alle Mitbewohner dement - erkrankte sie an Depressionen, spürt als Folge dessen ihre Beine nicht mehr (auch sowelche körperlichen Folgen können Depressionen haben!!).
Diagnose vom Arzt: "Ursache: Einsamkeit."
Seitdem bekommt sie zweimal wöchentlich vom ehrenamtlichen Besuchsdienst der Kirche Besuch und wird vom Zivi einmal zu einem Seniorennachmittag der Kriche gebracht. Davon spürt sie zwar ihre Beine nicht wieder, aber fühlt sich wohler, zumal sie noch bei hellwachem Verstand ist.
Und warum wird dann Engagement in Kirchen verteufelt, wenn kaum wer anderes bereit ist, freiwillig, ohne finanzielle Gegenleistung, für schwache Menschen wie Frau Gestedt da zu sein???
kirche = terror ich – 20.02.10
Das kann doch wohl nicht war sein, jetzt sollen unsere Kinder von einer Organisation unterrichtet werden die anderstdenkende unterdrückt und z.z. in anderen Länder "verschwinden" lässt.Krieg unterstützt.
Kinder missbraucht.
Mit Waffen handelt.
Geldgeschäfte macht.
und die Menschen verblödet. (wissenschaft nein danke)
Maffia ähnliche Strukturen hat.
Da sage mal lieber
Kirche nein danke
Pflichten... jk – 20.02.10
Bleibt nach wie vor festzuhalten:Wunstorf will offensichtlich Geld sparen - was an sich ja legitim ist - und Kirche will Macht und Einfluss (wieder-)gewinnen - was ich schon nicht mehr als legitim empfinde.
Ironie-Tags ein:
Nach Essenpflicht (wie ist dass nun eigentlich mit dem Schweineschnitzel für Moslems?) und Religionspflicht bleibt nach den neuesten Erkenntnissen bundesweit zu hoffen, dass es dort nicht bald auch eine Missbrauchspflicht geben wird.
Ironie-Tags aus.
@John Doe: "Die Kirche macht mit ihren günstigen Preisen das Aufstreben anderer Institutionen praktisch unmöglich" --> so ist es!
PS: Mal bei google "Papst" und "Mafia" eingeben --> 186.000 Treffer :)
@Dennis D. John Doe – 20.02.10
zu 1.) Kennen Sie mich oder warum urteilen Sie über mich?Zufällig arbeite ich teilweise für die Kirche, meine Familie ist sogar sehr aktiv in der Kirchenarbeit und weiss daher was abgeht. Ich helfe z.b. regelmässig Senioren und werde im Laufe der nächsten Woche eine 75 Jährige Dame betreuen. Soviel dazu.
Die Kirche macht mit ihren günstigen Preisen das Aufstreben anderer Institutionen praktisch unmöglich, ich sage nur Ehrenamt der vielen Mithelfer die umsonst arbeiten und damit die Preise in den kirchlichen Einrichtungen unten halten.
Übrigens erinnere ich mich an einen er kürzlichen Fall wo eine Frau - Leiterin einer Pflegeeinrichtung - entlassen wurde weil sie nicht in die Kirche eintreten wollte. Sie - Mutter von 2 Kindern - wurde entlassen. Soviel zur kirchlichen Nächstenliebe zu einer aufoperungsvollen Frau.
zu 2.) Ich hatte Religion sogar als Prüfungsfach im Abitur und bin fast ausschliesslich zu Bibelthemen bzw. christlicher Religion unterrichtet worden. Jedes Bundesland ist da unterschiedlich, aber immer noch wird zu engstirnig unterrichtet. Warum gibt es kein Fach "Ethik" statt Religion?
Und ich bitte Sie fürs nächste mal: Erst nachdenken, dann über mich urteilen.
P.S.: Kant lebte zu einer Zeit als "Ungläubig zu sein" mit grossen sozialen Einschnitten belegt war. Darwin war übrigens auch Christ. Na und?
Hui Dete – 20.02.10
Heidewitzka, jetzt ist der Staat also auch für die Ernährung der Kinder zuständig... Von solch einem unmittelbaren Zugriff auf die Lebenswelt der Familien haben nicht mal die DDR oder das Dritte Reich zu träumen gewagt.Im Fach Religion wird übrigens mitnichten Bibelkunde betrieben. Einfach mal einen Blick in die CuVo wagen.
@Doe Dennis D. – 20.02.10
Die Pauschalisierungen in Ihrem Beitrag sind unerträglich und erinnern mich stark an unseren pöbelnden Außenminister.1."Schon jetzt haben die Kirchen fast ein Monopol auf caritative Einrichtungen - und verhindern so die Mithilfe anderer nicht kirchlicher Einrichtungen."
-> kein Bürger wird daran gehindert, Fürsorge für alte und schwache Menschen zu leisten. Nur sind sich Menschen wie Sie anscheindend zu schade dafür, kranken und einsamen Mitmenschen zu helfen. Stattdessen pöbeln Sie lieber gegen Kirchen und Religion.
Denn schon im Kleinen kann man etwas bewegen! Ich frage mich: Wann haben Sie denn das letzte Mal die vereinsamte Witwe im Nachbarshaus besucht oder dem gehbehinderten Senior nebenan beim Einkauf geholfen??
2. Man kann von der christlichen Religion halten, was man will. Zu behaupten, "Religion" sei "Bibelkunde", zeugt von mangelndem Sachverstand. Im niedersächsichen Zentralabitur waren u.a. NIETZSCHEs, HEGELs und FEUERBACHs Religionskritik Schwerpunkte. Es wurde zudem über KANTs Ethikentwürfe (Goldene Regel, moralischer Gottesbeweis) diskutiert.
Ich bitte Sie fürs nächste Mal:Erst nachdenken und recherchieren, dann schreiben.
P.S.: Kant, Urvater der Aufklärung, war übrigens bekennender Christ.
Kirche und Schule John Doe – 20.02.10
"Die Konfession ist kein Kriterium für die Aufnahme der Schüler."Denn am Ende sind alle brav durch jahrelangen Pflicht-Religionsunterricht eingenordet auf Religion.
Ach, übrigens sollte es nicht "Religion" heissen, sondern "Bibelkunde", denn was wird schon anderes gemacht? Andere Religionen werden höchstens angeschnitten und sowas wie "Ethik" zu unterrichten kommt den Kirchlichen nicht in den Sinn.
Wozu müssen die Kirchen überhaupt so sehr in unsere Gesellschaft integriert werden? Schon jetzt haben die Kirchen fast ein Monopol auf caritative Einrichtungen - und verhindern so die Mithilfe anderer nicht kirchlicher Einrichtungen.
Wieso dann noch Kirche und Kinderunterricht? Bin dafür Kirche und Staat zu trennen, denn schliesslich sollte der unsere Kinder ernähren und bilden...
GG Hannoveraner – 20.02.10
"Religion wird Pflichtfach"Und für diese Verstoß gegen Artikel 4 des Grundgesetzes sollen die Eltern noch 45 Euro pro Monat zahlen.
Pervers.
Kirche und Kinder ExPräsident – 19.02.10
Angesichts der aktuellen Missbrauchs-Debatte geht das ja wohl momentan gar nicht!Apropos Vorteile jk – 19.02.10
Folgende "Vorteile" sind ausgesprochen zweifelhaft:1) "Sie bietet Mittagessen an" - das ist an sich sehr gut - ", das gegebenenfalls Pflicht für die Schüler wird."
--> Wenn das Mittagessen Pflicht ist, kann die Schule kein einziges Gericht mehr mit Schweinefleisch anbieten, da sich unter der Schülerschaft auch Moslems befinden könnten oder es müsste mindestens jedesmal ein Schweinefleisch-freies Wahlessen als Alternative bieten, was die Sache wieder unnötig verteuert.
2) "Ziel der Schule wird auch die Einbeziehung von Kindern mit besonderem Förderbedarf."
--> das wird aller Erfahrung nach dazu führen, dass die Eltern "normaler" Kinder diese Schule von vornherein meiden werden und die Schule einen schlechten Ruf haben wird - selbst wenn dies nur ein Vorurteil wäre.
3) "Religion wird Pflichtfach (aber nicht allein evangelischer)."
--> das ist vollkommen unannehmbar, denn anstelle von Religionsfreiheit tritt hier nun die Religionspflicht!
--> werden buddhistische Kinder auch genommen oder gilt Buddhismus nicht als Religion.
4) "Die Kirche nimmt 45 Euro pro Monat Schulgeld."
--> Schulgeld ist nach wie vor ein Mittel zur Auslese, trotz aller üblichen Ausreden, wie "ausdifferenzierten Sozialklauseln",
"Geschwisterermäßigungen" und "Schulgeld-Abschlägen".
--> Alles billige Ausreden: In einem Land, welches die Ausbildung seiner Kinder wirklich ernst nähme, wäre die Erhebung eines Schulgeldes undenkbar.
Eine gute Zusammenfassung des Themas IGS bietet wikipedia:
"Innerhalb des deutschen Schulsystems sind Gesamtschulen umstritten..."
und
"Die Gesamtschule war mit der Hoffnung verknüpft, dass dort die Bildung weniger stark von der sozialen Herkunft abhänge. Diese Hoffnung hat sich in Bezug auf die integrierte Gesamtschule nicht erfüllt. Bei der Analyse der PISA-Ergebnisse fiel auf, dass die Testleistung auf der Gesamtschule am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt und auf dem Gymnasium am wenigsten."
Was soll also das Ganze ?
Wie es aussieht will Wunstorf Geld sparen und die Kirche will Einfluß und Macht vermehren (Religionspflicht!).
Es könnte sein, dass dabei die Bildung auf der Strecke bleibt.