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20-Jähriger liefert sich wilde Verfolgungsjagd

Mit Tempo 180 durch die Stadt 20-Jähriger liefert sich wilde Verfolgungsjagd

Eine wilde Verfolgungsjagd über die B6 bei Garbsen ist in der Nacht zu Montag für einen 20-Jährigen mit einer ordentlichen Standpauke seines Vaters ausgegangen. Der junge Mann war mit dem Auto seines Vaters vor der Polizei geflüchtet und teilweise mit Tempo 180 unterwegs. Erst nach 45 Minuten gab der 20-Jährige auf. 

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Quelle: Symbolbild

Garbsen. Nach Informationen der Polizei war das Auto des jungen Mannes gegen 4.30 Uhr zwei Beamten an der Dorfstraße aufgefallen. Als der Fahrer des Wagens den Streifenwagen entdeckt hatte, schaltete er sein Licht aus und gab Vollgas. Dann raste er in Richtung B6 und überfuhr dabei mehrere rote Ampeln. Auf der Bundesstraße ging die Verfolgungsjagd dann in Richtung Neustadt weiter. "Zeitweise war der 20-Jährige mit Tempo 180 unterwegs", sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten, die sich an seine Fersen geheftet hatten, ihn aus Sicherheitsgründen aber nicht überholen konnten, forderten daraufhin einen Hubschrauber zur Unterstützung an.

Währenddessen fuhr der 20-Jährige, dessen 17 Jahre alte Freundin auf den Beifahrersitz des Renault Clio saß, an der Abfahrt Himmelreich von der B6, drehte in Eilvese und raste zurück auf die B6 in Richtung Hannover. Offenbar wegen des großen Polizeiaufgebotes hatte er nach etwa 40 Minuten ein Einsehen und stoppte auf Höhe Berenbostel den Wagen. "Weil wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, warum der Mann geflüchtet war, und der 20-Jährige nicht aus dem Auto aussteigen wollte, mussten die Kollegen die Scheibe des Wagens einschlagen", sagte der Polizeisprecher.

Anschließend nahmen die Beamten den jungen Mann mit auf die Polizeiinspektion Garbsen und informierten den Vater des Rasers. Dieser war aus mehreren Gründen nicht über die Spritztour seines Sohnes erfreut. Unter anderem, weil der 20-Jährige sich dafür das Auto des Vaters geliehen hatte. Nach einer gehörigen Standpauke vor der Wache, fuhr der Vater dann mit dem Renault nach Hause, der Sohn musste zu Fuß den Heimweg antreten. 

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