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37 Kilometer Netz aus haarfeiner Faser

Garbsen 37 Kilometer Netz aus haarfeiner Faser

Die Telekom investiert derzeit in den Vorwahlbereich 05131 Milliarden Euro in den Netzausbau. Auf 37 Kilometern werden derzeit Glasfaserkabel verlegt.

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Feiner als ein Haar sind die Glasfasern. George Conti verschweißt Faser für Faser zum neuen Netz.

Quelle: Markus Holz

Berenbostel. Was George Conti da in der Hand hat, ist 0,125 Millimeter dünn - weniger als ein Haar. Und das soll die Datenautobahn der Zukunft sein? Telefongespräche, Datenverkehr, Fernsehen, alles zeitgleich durch diese feinen Fasern? Ja. Glasfasern. George Conti macht mit mehreren Kollegen derzeit nichts anderes, als diese neuen Datenbahnen mit dem guten alten Kupferdraht zu verbinden, der noch in fast jeden Haushalt führt.

Die Telekom investiert Milliarden in den Netzausbau, derzeit unübersehbar im ganzen Vorwahlbereich 05131. Eine Baugrube reiht sich an die nächste. Auf 37 Kilometern werden solche Fasern in neue oder alte Leerrohre geblasen. Vom Hauptverteiler am Hespe zu 61 Zwischenverteilern in den ­Dörfern, in Berenbostel und Teilen von Garbsen. Genau da sitzt Conti Tag um Tag und schweißt zusammen, was ab Herbst funktionieren soll. Hightech für 14.700 Haushalte.

Die Reihenfolge ist immer gleich: Das Tiefbauunternehmen Todtenhaupt öffnet alle paar Hundert Meter Gruben und zieht - wo nötig - neue Leerrohre von Loch zu Loch. In einzelnen Abschnitten, etwa in Osterwald Oberende, muss der Boden für die Rohre auf mehreren Kilometern geöffnet werden, weil da bisher nichts lag außer einem Erdkabel. Danach werden die Glasfasern in die Rohre eingeblasen. Conti und Co. schweißen die einzelnen Abschnitte zusammen, Faser für Faser. Liegt eine Leitung, wird sie mit ersten Messsignalen belastet. Erst wenn alle Werte passen, darf ­Todtenhaupt die Gruben schließen. Der ganze Prozess kann bis zu fünf Wochen dauern. Was danach passiert, ist nicht mehr sichtbar: Der Einbau der Übermittlungstechnik, das Protokollieren, Programmieren und Durchmessen. „Mancher denkt, wenn die Grube vor seinem Haus zu ist, kann er die neue Technik nutzen“, sagt Technikchef Peter Bause, „so ist das leider nicht. Die Nacharbeiten dauern noch bis Oktober.“

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