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Polizist in zivil macht Taschendieb dingfest

Garbsen Polizist in zivil macht Taschendieb dingfest

Ein 38-jähriger Taschendieb war am Sonnabend "auf Tour" im Planetencenter. Ein Polizist in zivil hat den Mann beobachtet. Der Täter wird verdächtigt, in elf anderen Fällen rund 1900 Euro erbeutet zu haben - und ein Paar rote Turnschuhe. Die trug er bei seiner Festnahme.

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Dem Taschendieb aus Hannover werden elf Fälle zur Last gelegt.

Quelle: Symbolbild / Arno Burgi

Altgarbsen. Der 38-jährige Mann, geboren in Hannover, aber ohne festen Wohnsitz, hat am Sonnabend bei einem Discounter im Planetencenter eine Frau bestohlen, berichtet die Polizei. Gegen 14.55 Uhr hatte er in die Tasche einer 50-jährigen Garbsenerin gegriffen. Die Frau bemerkte das und sprach den Täter an. Dieser gab ihr die Geldbörse zurück und entschuldigt sich. Er wusste warum: Würde die Frau Anzeige erstatten, müsste er vermutlich seine Haftstrafe wieder antreten. Der 38-Jährige darf sich nur auf Bewährung frei bewegen.

Was der Mann nicht wusste: Er wurde beobachtet. Die Polizei in Garbsen suchte den Mann wegen weiterer Vorfälle in anderen Supermärkten. Eine Zivilstreife hatte ihn am Planetencenter entdeckt. Ein Beamter tauschte daraufhin Uniform gegen Räuberzivil, ging in den Discounter und observierte den notorischen Taschendieb. Er sah den Vorfall mit der 50-jährigen Garbsenerin. Und er sah den Mann ein zweites Mal bei einem anderen Opfer zugreifen, allerdings vergeblich. Beim Verlassen des Geschäftes wurde der Mann vorläufig festgenommen.

Der Blick in die Datenbank der Ermittlungsbehörden offenbarte: Der 38-Jährige wird verdächtigt, seit dem 11. Oktober elf Mal zugegriffen zu haben, unter anderem in Garbsen bei Lidl, Penny und Aldi. Kaum aus dem Gefängnis, soll er immer wieder aus Taschen, die meist am Einkaufswagen hingen, Portemonnaies entwendet und das Bargeld gestohlen haben. 1900 Euro sollen so zusammengekommen sein.

Der Täter sollte gestern dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Staatsanwalt verzichtete allerdings auf eine Anklage. Der Mann ist vorerst wieder auf freiem Fuß. Möglich ist, dass ein Gericht im Laufe der Woche die Bewährung widerruft und die Polizei den Haftbefehl vollstrecken muss.

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Von Redakteur Markus Holz

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