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40 Familien wollen bauen

Stelingen 40 Familien wollen bauen

In Stelingen stehen die Bauwilligen Schlange. Deshalb fordern Ortsrat und Stadtverwaltung gleichermaßen ein beschleunigtes Verfahren für ein Baugebiet in der Mitte des Ortes.

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In der Dorfmitte von Stelingen sollen 25 Bauplätze entstehen. Die Interessenten dafür stehen bereits Schlange.

Quelle: Daniel Junker (Symbolbild)

Garbsen. 25 Bauplätze in der Mitte Stelingens sollten nach Meinung des Ortsrats Berenbostel doch in einem beschleunigten Verfahren geschaffen werden. Der federführende Umweltausschuss hatte es vor einem Monat allerdings anders entschieden, weil sich eine Bürgerinitiative gegen die Bebauung östlich der Straße Hinter der Worth ausgesprochen hatte.

Die Stadtverwaltung sieht aber weiter Grund zur Eile, weil es eine starke Nachfrage gibt: Bei der Niedersächsischen Landgesellschaft, die das Areal vermarkten soll, haben sich schon 40 Interessenten gemeldet. „Bei der Umweltverträglichkeit ist für uns kein Hindernis ersichtlich“, sagte Stadtplanerin Christine Thenhaus - deshalb könne ein Umweltbericht entfallen.

Nur ob sich neue Wohnhäuser mit dem Betrieb im Sporthof vertragen, das soll mit einem Gutachten geklärt werden. Thenhaus sagte zu, dass das Ergebnis schnell den Einwohnern vorgestellt werden soll - und dass andere Bedenken auch in einem schnelleren Verfahren in die Abwägung einfließen können. Dem folgte eine große Mehrheit im Ortsrat - nun ist zu prüfen, inwiefern sich der Beschluss des Umweltausschusses noch einmal ändern lässt.

n Landschaftsschutz: Uneins war der Ortsrat darüber, ob in Stelingen zwei Wiesenareale jeweils an Regenrückhaltebecken nordöstlich der Straße Am Hechtkamp zu geschützten Landschaftsbestandteilen erklärt werden sollen. „Die Wiesen sind sowieso viel zu nass, um sie zu bearbeiten. Es ist deshalb albern, sie unter Schutz zu stellen“, sagte Heinrich Dannenbrink (CDU). Die SPD sieht den Grünstreifen aber als Teil einer Gesamtplanung und will ihn festschreiben: „Sicher ist sicher“, betonte Dieter Roggenkamp. Weil die CDU als stärkste Fraktion sich enthielt, konnte der Ortsrat mit den Stimmen von SPD und Grünen beschließen, dass das Verfahren fortgesetzt wird.

Von Sven Sokoll

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