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CDU: Müllcontainer sollen unter die Erde

Garbsen CDU: Müllcontainer sollen unter die Erde

Es geht seit Jahren nicht weiter am Dorfplatz Horst. Ein Grund dafür sind die Wertstoffcontainer vor dem Stadtarchiv. Sie müssen weg - zum Beispiel zum Jibi-Markt. Die CDU fordert vehement, die Container dort unter die Erde zu bringen. Nur dann gibt Jibi sein Einverständnis.

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Der Platz vor dem Stadtarchiv in Horst wird gebraucht - die Container sollen umziehen.

Quelle: Chistian Franke

Horst / Berenbostel. Es geht seit Jahren nicht weiter am Dorfplatz Horst. Ein Grund dafür sind die Wertstoffcontainer vor dem Stadtarchiv. Sie müssen weg - zum Beispiel zum Jibi-Markt. Die CDU fordert vehement, die Container dort unter die Erde zu bringen. Nur dann gibt Jibi sein Einverständnis.Die Pläne für den Dorfplatz im Bereich Kirche/Stadtarchiv sind fertig, der Umbau ist weitgehend finanziert. Was nicht passt, sind die Papier- und Glascontainer. Der Jibi-Markt am Ortseingang würde sie nehmen unter einer Voraussetzung: Die Behälter müssen unter die Erde - wegen des Drecks, der sich im Lauf der Zeit zwischen solchen Behältern ansammelt.

Die versenkbaren Container sind kein Novum. Städte und Wertstoffsammler legen sie dort an, wo wenig Platz ist. Die Container in Kavernen zu setzen ist deutlich teurer, als die konventionelle Variante. Die Frage ist: Wer soll das bezahlen?

Die CDU fordert die Stadt auf, in die Tasche zu greifen. Und die Stadt sagt nein. Die Unter-Erde-Lösung würde rund 50.000 Euro kosten, das ist annähernd die Summe für den Ausbau des Dorfplatzes. Hinzu kommen jährliche Unterhaltungskosten von 1.000 bis 2.000 Euro. Außerdem darf die Stadt nicht auf einem fremden Grundstück investieren. Im Übrigen seien die Entsorgungsunternehmen aha und Rhenus technisch nicht in der Lage, diese Art von Wertstoffcontainern zu leeren. "Es wird seitens der Entsorger keine Sonderlösung Horst geben", schreibt die Stadt.

Aha und Rhenus haben sich aber den ehemaligen Festplatz gegenüber des Marktes angesehen. Kleine Erweiterungen für den Wendekreis der Transporter kosten auch Geld. Das sei aber nur ein Bruchteil der Kosten für eine Unterflurlösung, höchstens ein Drittel. Ein Entwurf werde mit den Entsorgern derzeit abgestimmt. Sollten die keine Bedenken haben, könnte der Ortsrat am 19. April abstimmen, die Container würden umgesetzt und der Bau des Dorfplatzes könnte beginnen.

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Von Redakteur Markus Holz

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