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Baugebiet Im Fuchsfeld: Einigung erwünscht

Garbsen/Berenbostel Baugebiet Im Fuchsfeld: Einigung erwünscht

Das Wohnbaugebiet Im Fuchsfeld ist nicht mehr strittig. Zumindest vorerst. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt hat gemeinsam mit der Fraktion der Unabhängigen im Ortsrat Berenbostel einen Änderungsantrag zur Vorlage eingebracht. 

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Nachverhandlung: Für das Baugebiet Im Fuchsfeld, östlich der Wreschener Allee, soll ein Kompromiss zwischen Investor und Verwaltung erzielt werden.

Quelle: Bernd Riedel

Berenbostel. Kernpunkt: Die Verwaltung soll erneut mit dem Investor verhandeln, um einen Kompromiss zu erzielen. Dieser Antrag ist im Ortsrat mit allen Stimmen außer der der Grünen angenommen worden.Die Verwaltung hält 409 Wohneinheiten für zu viel, sieht die Verdichtung für zu hoch an, und nennt die Zahl der Stellplätze nicht ausreichend. Die Sitzung des Ortsrates war im wesentlichen von den Wortbeiträgen anwesender Ratsmitglieder bestimmt. Vor allem die SPD legte sich leidenschaftlich ins Zeug und stritt für die Vorstellungen des Investors.

Die Verwaltung baue mit ihrer Analyse des Konzepts „einen Popanz auf“, sagte Jens Holger Göttner (SPD). Die Wohnungen seien überwiegend kleine Wohnungen, sagte Gunther Koch (CDU). Im Konzept des Investors teilen sich die 409 Wohneinheiten in 192 Kleinwohnungen (für Studenten etwa), 112 Eigentumswohnungen, 105 Mietwohnungen und 19 Reihenhäuser. Das sei eine „gute Staffelung und Durchmischung“, sagte Dieter Roggenkamp (SPD). Um eine realistische Chance für eine Stadtbahnverlängerung bis nach Berenbostel zu bekommen, müsse die Stadt dort um 4000 bis 5000 Einwohner wachsen, sagte Göttner.

Skeptisch blieb bei so viel Enthusiasmus Ortsratsherr Tibor Sostmann von den Grünen: „Ich sehe das kritisch. In dieser Dichte könnten wir uns einen neuen sozialen Brennpunkt schaffen.“ Dafür bekam er Beifall aus dem etwa 40-köpfigen Publikum.

Nun also soll eine Einigung ausgehandelt werden. Strittig bleibt das Vokabular: Die Verwaltung spricht von Sechsgeschossigkeit bei manchen Gebäuden, SPD und Investor sagen, es handele sich nur um fünf Geschosse plus Dachgeschoss, das nicht voll ausbaufähig sei.

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