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Region stärkt Familienberatungsstelle

Altgarbsen Region stärkt Familienberatungsstelle

Die Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen wird 2016 Teil des Netzwerks Familienberatung der Region Hannover. Sie unterstützt die Beratungsstelle künftig mit maximal 244.375 Euro statt bisher 25.000 Euro. Ziel des Netzwerkes ist ein flächendeckendes Angebot der Familien- und Erziehungsberatung.

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Horst Oelze (links) und Markus Deleker vor der Einrichtung.Grätz

Quelle: Grätz

Altgarbsen. Trennung, Scheidung, Verlust des Partners, Schwangerschaftskonflikte, Probleme in der Schule und Burn-Out: „Krisen kann jeder haben, in jedem Alter, vor allem an Schwellensituationen im Leben wie Einschulung oder kurz vor dem Abitur“, sagt Markus Deleker, Leiter der Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen. Und das Beratungsangebot der Einrichtung ist gefragt: Im Jahr 2013 haben 921 Menschen die Beratungsstelle am Osterberge 1 aufgesucht.

Ab 2016 wird die Einrichtung Teil des Netzwerks Familienberatung der Region Hannover und dadurch gestärkt. Das beschloss die Regionsversammlung. Die Region unterstützt die Beratungsstelle künftig mit maximal 244.375 Euro statt bisher 25.000 Euro. Verhandelt wird nach der Sommerpause. Ziel des Netzwerkes ist ein flächendeckendes Angebot der Familien- und Erziehungsberatung in der Region.

Die Beratungsstelle in Altgarbsen ist etabliert. 1972 legte eine kleine Gruppe engagierter Menschen aus der Willehadi-Gemeinde den Grundstein. Bis 2014 war der Verein für Erziehungs- und Lebensfragen (VEL) Träger, finanziert von Kirche, Stadt und Region. Heute ist es die Stadt. Sechs Mitarbeiter, darunter Sozialpädagogen und Theologen, beraten die Hilfesuchenden - niedrigschwellig, vertraulich und auf Wunsch anonym. Fehlt das Geld, springt der Verein ein. Die Beratungsstelle kooperiert mit den Schulen, Kitas und Familienzentren. „Wir freuen uns über die Aufstockung“, sagt Deleker. Das ließe mehr Spielraum für neue Angebote. „Wir sind im Gespräch über die Beratungsangebote für traumatisierte Flüchtlingskinder“, sagt VEL-Vorsitzender Horst Oelze. jgz

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