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Angler informieren über ihre Arbeit

Berenbostel Angler informieren über ihre Arbeit

Der Angelclub Berenbostel hat beim Tag der offenen Tür am Sonntag mehr als 250 Besucher begrüßt. Sie informierten sich über die Arbeit des Vereins und kauften frisch geräucherte Forellen.

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Norbert Frost (links) verkauft Klaus Sturm beim
Tag der offenen Tür des
Anglerclubs Forellen.

Quelle: Carmen Flicke

Garbsen. Für Antje Petermann ist es bereits Tradition. Jedes Jahr holt sie sich eine geräucherte Forelle am Tag der offenen Tür des Anglerclubs Berenbostel ab. An Heiligabend kommt der Fisch auf den Tisch.

Um die 300 Vorbestellungen gingen beim Anglerclub im Vorfeld ein. Am Sonntag, beim Tag der offenen Tür, konnten sich die Gäste den Fisch abholen und sich über den Verein informieren. Mehr als 250 Besucher kamen.

„Wir möchten an diesem Tag den Garbsenern zeigen, was unser Verein macht“, sagte der Vorsitzende Udo Rast. Dies sei mehr, als man denke. „Es geht nicht nur um das Fischen. Jedes Mitglied muss sich auch zwölf Stunden im Jahr an der Gewässerpflege beteiligen.“

Der Schwarze See, der Berenbosteler See und ein Regenrückhaltebecken werden von den Mitgliedern gesäubert, die Wege werden gepflegt - eine wichtige Tätigkeit für die Natur. Für viele Jugendliche sei der Verein jedoch nicht attraktiv genug. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Mitgliederzahl, allerdings wünschen wir uns mehr Jugendliche“, sagte Rast. Zurzeit sind in dem Verein 115 aktive, 20 passive Mitglieder und nur sechs Jugendliche. „Wir haben das gleiche Problem wie die anderen Vereine, die Jugend kommt nicht nach.“ Die sechs Jugendlichen treffen sich dennoch einmal im Monat, um sich auszutauschen und gemeinsam zu angeln. Zukünftig wünscht sich Rast, dass weiterhin so viele Mitglieder Spaß am Angeln haben und noch mehr hinzukommen.

Zudem hofft er, dass die Garbsener seltener Enten und Gänse füttern. Durch das zusätzliche Futter würden die Tiere mehr Fäkalien produzieren. Dadurch entstehe Sauerstoffmangel im Wasser, der wiederum schlecht für die Fische sei.

Von Carmen Flicke

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