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Anwohner kritisieren Pläne für Grünzug

Garbsen Anwohner kritisieren Pläne für Grünzug

Die von der Stadt vorgeschlagene Erweiterung des Sanierungsgebiets Kronsberg steht in der Kritik von Anwohnern. Es geht um einen Lückenschluss: In Höhe Slevogtweg/Osterwalder Straße soll eine Grünachse verlaufen, die das Quartier Kronsberg mit dem westlichen Teil Berenbostels verbinden soll.

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Großes Interesse: Katharina Over erläutert Anwohnern die geplante Erweiterung des Sanierungsgebietes Berenbostel-Kronsberg.

Quelle: Jutta Grätz

Berenbostel. Geplant ist auch ein Spielplatz auf dem Teil eines Grundstück an der Osterwalder Straße, das bis zur Theodor-Storm-Straße reicht. Das Vorhaben war bei der Nachbarschaftsversammlung Anfang August erstmals öffentlich vorgestellt worden. Nach Beschwerden von Anwohnern war auf Initiative von Ortsratsmitgliedern vor der Sitzung des Ortsrates Berenbostel ein Ortstermin an der Osterwalder Straße anberaumt worden. Das Interesse war spürbar: Etwa 20 Anwohner der Osterwalder- und der Theodor-Storm-Straße äußerten zum Teil vehemente Kritik an den Plänen der Stadt. Im Fokus: die Themen Lärm und Verkehrssicherheit.

"Der geplante Grünzug soll eine direkte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer vom Quartier Berenbostel-Kronsberg bis zum Schulzentrum III im Westen Berenbostels schaffen", erläuterte Katharina Over, Leiterin des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung.  Damit solle eine Lücke vom Franziskusweg bis zum Rudolf-Harbig-Weg  geschlossen werden. Die Stadt verfolge auch gesamtstädtische Ziele - wie das einer kinderfreundlichen Stadt und die Weiterentwicklung von vernetzten und barrierefreien Grünflächen sowie Erholungs- und Straßenräumen. "Der Bedarf für den Spielplatz ist da."

Um die Gebietserweiterung und die Grünachse zu realisieren, plant die Stadt, private Flächen zu kaufen. Das Grundstück an der Osterwalder Straße 37 habe eine Schlüsselfunktion. Einer der Eigentümer habe schon vor längerer Zeit seine Verkaufsbereitschaft signalisiert, betonte Over. Daraufhin habe es Gespräche gegeben. Das Haus steht bereits leer. Die Fläche sei seit 1982 im Bebauungsplan als Spielplatz eingetragen.

Zahlreiche der Anwohner befürchten eine Lärmbelästigung durch den geplanten Fuß- und Radweg und den Spielplatz. "Man will uns unsere Ruhe nehmen", beschwerte sich ein Teilnehmer. Der Spielplatz werde sich zudem zu einem Trinkertreff wie im Bürgerpark entwickeln, sorgt sich ein anderer Anwohner.  In der Kritik stand auch die Verkehrssituation an der Osterwalder Straße. "Die Überquerung ist sehr gefährlich", so eine Bürgerin.  Over erläuterte, der Überweg soll gesichert werden mit einer Ampel oder einer anderen Art gesicherten Übergangs.  Es gebe doch schon zwei Ampeln in fußläufiger Nähe, so der Einwand. "Warum soll die Achse gerade hier verlaufen?", fragten viele der Teilnehmer.

Im Mittelpunkt vieler Beschwerden stand aber das Vorhaben der Stadt überhaupt. "Für die Anwohner ist diese Fläche ein Park", betonte einer der Teilnehmer. "Wir gehören nicht zum Kronsberg", sagte ein anderer. "Mit der vom Rat beschlossenen Gebietserweiterung haben wir lediglich die rechtliche Grundlage für das Projekt geschaffen", sagte Over. Noch liege keine konkrete Planung für die Gestaltung von Spielplatz und Wegen vor.

Info: Vor der Ortsratssitzung am 14. November soll ein weiterer Ortstermin folgen. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Theodor-Storm-Straße im hinteren Bereich des Grundstücks Osterwalder Straße 37.

Arbeiten am Spielplatz Corinthstraße beginnen

Die Arbeiten für die Umgestaltung des Spielplatzes an der Corinthstraße haben begonnen. Mitarbeiter der Firma Rebohl führen sämtliche Garten- und Landschaftsarbeiten aus. Die Spielgeräte sind abgebaut, die rund 1300 Quadratmeter große Fläche wird bereits geebnet. Anfang Oktober folgen die Pflaster - und Pflanzarbeiten, danach werden die Spielgeräte aufgebaut - unter anderem zwei Sitzringe, die sich drehen, Fitnessgeräte und eine Hängematte zwischen Palmen. Bis Mitte November soll alles fertig sein. Die Stadt investiert rund 200.000 Euro in die erste Neugestaltung des Spielplatzes im Rahmen des Programms Soziale Stadt Berenbostel. Die Eröffnung ist, je nach Witterung, entweder für Anfang Dezember oder für das nächste Frühjahr geplant.

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Von Jutta Grätz

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