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Frauenfrühstück am Vormittag hat sich bewährt

Auf der Horst Frauenfrühstück am Vormittag hat sich bewährt

Das Frauenfrühstück im Mädchen- und Frauenzentrum gibt es seit fünf Jahren. Dabei hat es sich bewährt, dass die Organsatorinnen auf den Vormittag setzen.

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Miriam Roche-Knigge (rechts) überreicht Manuela Denia einen Blumenstrauß als Dankeschön für die Organisation des Frauenfrühstücks.

Quelle: Julia Dettmer

Garbsen. Erst war es nur ein gemeinsamer Plan: Miriam Roche-Knigge, ehemalige Vorsitzende des Vereins Mädchen- und Frauenzentrum, und Manuela Denia wollten ein offenes Angebot im Mädchen- und Frauenzentrum schaffen, das vormittags stattfindet und Frauen jeden Alters die Möglichkeit zum Austausch geben sollte. „Es war uns wichtig, etwas vormittags zu machen, weil es zu dieser Tageszeit ganz wenige Angebote gibt“, sagen beide.

Seit fünf Jahren nun schon leitet Denia das Frauenfrühstück am Planetenring 10. Für sie gab es am Freitag einen Blumenstrauß. Conni Adams, Ute Markworth und andere Frauen, die fast die gesamte Zeit dabei sind, wurden mit liebevoll verzierten Dankeskarten beschenkt.

Acht bis zehn Frauen treffen sich jeden Freitag um 10 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Dabei sind schon viele Freundschaften entstanden. „Ich kann hier super Erfahrungen austauschen. Besonders gut finde ich, dass mehrere Generationen vertreten sind,“ sagte Adams. Von jungen Müttern, die ihre kleinen Kinder mitbringen, bis zu Rentnerinnen mit verschiedenen Nationalitäten sei alles vertreten. Das Frühstück sei ideal, um Anschluss zu finden. „Als ich neu in Garbsen war, kannte ich niemanden. Beim Frauenfrühstück habe ich gleich neue Leute kennengelernt und neue Freizeitaktivitäten für mich entdeckt“, sagt Markworth.

Es blieb nicht beim gemeinsamen Frühstücken, auch Ausflüge in die nähere Umgebung stehen auf dem Programm. Für nächstes Jahr ist ein gemeinsamer Urlaub in einer Frauenpension geplant. Jede Teilnehmerin zahlt einen kleinen Beitrag für das Frühstück. Die Stadt unterstützt das Projekt finanziell. „Als Teil des Mädchen- und Frauenzentrums arbeiten wir mit den Angeboten aus Beratung, Begegnung und Bildung eng zusammen. So kann bei Problemen und Interesse auch weitervermittelt werden, genauso andersherum,“ sagt Denia.

Von Julia Dettmer

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