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Badepark-Freunde überreichen Nutzungskonzept

Garbsen/Berenbostel Badepark-Freunde überreichen Nutzungskonzept

Der Freundeskreis Badepark hat am Montagvormittag, pünktlich zum Ende der gesetzten Frist, ein neues Nutzungskonzept für den vom Abriss bedrohten Badepark im Rathaus übergeben. Die Badepark-Freunde schlagen vor, die Nutzung mit Minigolf, Volleyball und anderen Angeboten zu erweitern. Wichtigste Feststellung: Eine Trägerschaft des Vereins kommt nicht infrage.

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Übergabe des Konzeptvorschlags (von links): Hans-Friedrich Knorr vom Freundeskreis Badepark, Stadtsprecher Benjamin Irvin und Sabine Obermann, Vorsitzende des Freundeskreises Badepark.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen-Mitte/Berenbostel. Stadtsprecher Ben Irvin nahm das Papier gegen 10.30 Uhr in Empfang. Bürgermeister Christian Grahl und Sozialdezernentin Iris Metge waren verhindert. Sie waren vom Freundeskreis Badepark nicht über den Übergabe-Termin unterrichtet worden und waren daher anderweitig eingebunden.

"Es ist kein Konzept, in dem Zahlen genannt werden", sagte Vorsitzende Sabine Obermann. Das sei in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen. Diese Einschätzung hätten ihnen Experten bestätigt. an dem Konzept sie noch bis in die Nacht gearbeitet worden. "Wir argumentieren darin inhaltlich", sagte Vorstandsmitglied Hans-Friedrich Knorr.

In dem Konzept wird vorgeschlagen, das Badepark-Konzept mit Angeboten zu erweitern, um daraus einen Freizeit- und Badepark zu machen. Diese Umwandlung werde in Berenbostel gewünscht, heißt es in dem Papier. Vorgeschlagen werden Minigolf, Riesentrampolin, eine mobile Volleyballanlage, regelmäßige Ballsportturniere, ein Bistro mit erweiterten Öffnungszeiten. Ein weiteres Geschäftsfeld könne die Vermietung von Werbefläche sein. Allgemein könne das Schwimmgeschäft mit Vereinen und Schulen ausgebaut und intensiviert und mit professioneller Fitnessberatung erweitert werden.

Durch gezielte Werbemaßnahmen könnten die Einnahmen "immens gesteigert" werden, heißt es in dem Papier. In Berenbostel gebe es die Bereitschaft, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen: Durch die Gründung des Vereins sei deutlich geworden, "dass das Engagement der Einwohner mit Ideen und gemeinnütziger ehrenamtlicher Unterstützung eine hervorragende Basis für die strategische Ausrichtung sein" könne. Ein Beschluss des Vereins allerdings, "den Badepark zu übernehmen und eigenständig zu bewirtschaften, wird aktuell aus Geld-, Zeit-, und Personalengpässen" ausgeschlossen.

Der Vorschlag wird nun in der Verwaltung geprüft. Eine Behandlung des Themas im Rat der Stadt wird nicht vor dem August-Termin möglich sein.

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