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Das Pfarrhaus ist marode

Berenbostel Das Pfarrhaus ist marode

Das Pfarrhaus der Stephanusgemeinde steht nach dem Auszug der jungen Familie Jursch leer. Das rund 50 Jahre alte Gebäude ist stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den Richtlinien für Pfarrhäuser. Noch ist offen, was damit passieren soll.

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Das sanierungsbedürftige Pfarrhaus der Stephanusgemeinde steht leer. Noch ist ungewiss, was damit passiert.

Quelle: Lütjens

Garbsen. Vor November rechnet Ursula Hübner vom Kirchenvorstand nicht mit konkreten Ergebnissen. Der Kirchenvorstand führt Gespräche mit dem Stadtkirchenverband Hannover sowie mit der Landeskirche und diskutiert mehrere Varianten, was mit dem Pfarrhaus geschehen könnte. Eine Sanierung des maroden Gebäudes würde nach Schätzungen eines Architekten rund 200.000 Euro kosten. Daher favorisieren Mitglieder des Kirchenvorstandes einen Abriss mit anschließendem Neubau, wenn ein Bauträger gefunden wird.

„Wir sind noch in der Findungsphase“, sagte Werner Radzuweit, im Kirchenvorstand vor allem für Finanzen zuständig. Eine Möglichkeit sei der Bau eines Mehrgenerationenhauses. Damit werde auch der Pflegeaufwand für das rund 2400 Quadratmeter große Grundstück verringert. Kürzlich habe es aber auch ein Anschreiben der Landeskirche gegeben, das Haus vorübergehend für die Unterbringung von Flüchtlingen zu nutzen, sagte Radzuweit. Solange das Pfarrhaus nicht entwidmet ist, hat die Landeskirche die Hand auf dem Gebäude.

Für die Stephanus-Gemeinde wäre die Finanzierung eines Neubaus, auch wenn Zuschüsse fließen sollten, ein erheblicher Kraftakt. Schließlich hat sie erst im vorigen Jahr mehr als 100.000 Euro für die Renovierung der Kirche, des Gemeindehauses und des Vorplatzes ausgegeben. Vor rund drei Jahren hat die Kirchengemeinde außerdem neue Sanitärräume im Anbau zwischen Kirche und Gemeindezentrum gebaut.

Kein Thema sei derzeit eine Fusion mit der Silvanus-Kirchengemeinde, sagte deren Pastorin Gabriele Brand. Die hatte der Stadtkirchenverband Hannover im Zusammenhang mit dem Neubau eines Gemeindezentrums favorisiert.

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