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Ein neues Zentrum für Familien

Berenbostel Ein neues Zentrum für Familien

„Jeder kann, keiner muss“ - nach diesem Motto schaffen Erzieher und Eltern im Familienzentrum der Kita St. Maria Regina ein breites Netzwerk, in dem Familien Unterstützung finden. Eltern können sich auch mit eigenen Ideen beteiligen.

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Die Kinder Noah Heckisch (von links), Yasmin Mahanoglu, Sophie Becker, Florentine Löbel und Michelle Fischer musizieren gemeinsam mit der Erzieherin Jolanta Justeschen und Katarzyna Mehl.

Quelle: Ahrens

Garbsen. Die dreijährige Anne-Josefine erkundet eifrig den Spielplatz der Kita, ihr einjähriger Bruder Julian dagegen fühlt sich auf dem Arm seiner Mutter noch am wohlsten. Dass die Eltern sich beteiligen und sich so als Familie in den Kita-Alltag integrieren können, war für Marie-Andrée Pyszny einer der Gründe, ihre Kinder in der Kita St. Maria Regina anzumelden. Aus diesem Engagement der Eltern ist innerhalb der vergangenen drei Jahre ein größeres Konzept geworden: Die Kita St. Maria Regina ist nun außer den Kindertagesstätten des DRK in Berenbostel, Corpus Christi und St. Anna in Havelse sowie der AWO-Kita, der Kita St. Raphael und der Kita Murmelstein im Stadtteil Auf der Horst eines von sieben Familienzentren in Garbsen.

„Uns war es wichtig zu schauen, welchen thematischen Bedarf es bei den Familien gibt“, erläutert Aneta Muskalla, pädagogische Leiterin in St. Maria Regina. So können Eltern Angebote wie Erziehungs- und Hebammenberatung sowie die Zusammenarbeit mit einem Kinderarzt, Sprach- oder Ergotherapeuten wahrnehmen. Sie erhalten aber auch Beistand in familiären Krisensituationen, und im Elterncafé unterstützt Sozialpädagogin Susanne Huschner Eltern regelmäßig, wenn sie Fragen rund um Anträge und andere Formalitäten haben. „Dank der Fortbildungen durch Fachberater fühlen wir uns mittlerweile sicherer bei vielen Themen, die von Eltern an uns herangetragen werden“, sagt Muskalla. Und falls man sich doch einmal nicht sicher sei, dann sei innerhalb des eigenen Netzwerkes die Hemmschwelle viel niedriger, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen und sich Hilfe zu holen.

Vor drei Jahren habe man sich auf den Weg gemacht, ein Familienzentrum zu werden, sagt die Geschäftsführerin der Kita, Bettina Heinisch-Bienert. Für die Zukunft sei es nun wichtig, das bestehende Angebot zu festigen. „Dabei wird es bestimmt keinen Endpunkt geben, da wir uns immer weiter entwickeln wollen und uns an den Bedürfnissen der Familien und Erzieher orientieren“, betont die Geschäftsführerin.

Familienzentren:

Die Region Hannover und die Stadt Garbsen fördern die Familienzentren finanziell, aber erst durch das Engagement von Eltern und Ehrenamtlichen wird das umfassende Angebot der beteiligten Kitas möglich. So hat eine Mutter als Tanzlehrerin ein Tanzprojekt ins Leben gerufen, andere musizieren oder basteln mit den Kindern. Ehrenamtliche engagieren sich als Lese-Paten und in der Hausaufgabenhilfe oder betreuen beeinträchtigte Kinder. Nicht jedes Familienzentrum stellt die gleichen Angebote zur Verfügung, weshalb Familien die Projekte aller sieben Einrichtungen nutzen können. Mit diesem breiten Angebot ist es möglich, Defizite früh zu erkennen und Fördermaßnahmen anzubieten. Auch Kinder mit Förderbedarf haben so eine Chance.sah

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