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Bernd Riedel zeigt Fotos in Galerie Hesse 

Unser Veranstaltungstipp Bernd Riedel zeigt Fotos in Galerie Hesse 

„Kontinuum“ hat der ehemalige Garbsener Lokalredakteur Bernd Riedel seine Fotoausstellung in der Garbsener Galerie Hesse genannt. Vernissage ist am Sonnabend, 2. Dezember, 11 Uhr.

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Spinnen erregen zumeist Abscheu, diese zeigt sich angreifbar. Bernd Riedel präsentiert dieses Motiv, auf Leinwand gedruckt, bei seiner Ausstellung in der Garbsener Galerie Hesse.

Quelle: Bernd Riedel

Altgarbsen.  Er ist ein Jäger, seine Waffe ist eine einfache Kamera, ihr wichtigstes Bauteil ist die Makrofunktion: Bernd Riedel, in Garbsen als Lokalredakteur für die HAZ und NP bekannt, stellt ab Sonnabend, 2. Dezember, seine „Beute“ in der Garbsener Galerie Hesse aus. Der Journalist zeigt  Makrofotografien auf Leinwand, unter anderem von Spinnen und Käfern, Schlangen und Schnecken und von „allem Kleinen und Geheimnisvollen, das nicht sofort Reißaus nimmt“, sagt Riedel.  Die Vernissage in den Galerieräumen am Fiernhagen 32 beginnt am Sonnabend, 2. Dezember, um 11 Uhr. „Kontinuum – Vom Ernst des Lebens und den Zeichen der Gewalttätigkeit“ hat er seine Ausstellung genannt.

Riedel wird selbst eine kurze Einführung geben. Die Fotos des Journalisten tragen keine Namen, sie bekommen Nummern. „Namen wären irreführend für das Verständnis“, betont Riedel. Die Spinne auf Riedels „Bild 01“ zu sehen ist, steht ikonografisch, also als Motiv  für die ganze Ausstellung. „Eine Spinne erregt meist Abscheu“, sagt der Journalist, „diese aber zeigt sich angreifbar und verletzlich“ – als Beschützerin ihres Nachwuchses, den sie in einem Kokon unter dem Bauch trägt. „Kunst kommt von der Dokumentation“, sagt Riedel, „sie ist zuerst Fingerzeig und erst dann Sujet.“

Darüber hinaus zeigt der Journalist, der seine Berufstätigkeit im September beendet hat,  Lebensräume, Straßen und Küsten, deren anfängliche Harmonie sich bei genauen Hinsehen als Oberfläche einer systematischen Zerstörung entpuppt. Außerdem erwarten die Besucher einige Selbstporträts, die Riedel auf seinen Reisen in Räumen anfertigt, in denen Spiegel ein wichtige Rolle spielen. „Ich habe, wie viele Maler, schon mit Selbstporträts experimentiert, als das Wort Selfie noch nicht erfunden war.“

Am Sonnabend, 9. Dezember, 15 Uhr, begleitet eine Lesung die Ausstellung. Zu Gast ist die Garbsener Gruppe Lesestärke 3 mit Jördis Coldewey, Heiner Schädel und Dieter Albrecht. Die Ausstellung ist bis Ende Dezember jeweils sonnabends und  sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet und auch nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon (0170) 6618419 zu besichtigen.

Von Jutta Grätz

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