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Das Meinfest ist so bunt wie die Welt

Garbsen Das Meinfest ist so bunt wie die Welt

Der Stadtteil Auf der Horst ist so bunt wie die Welt und damit auch seine Bewohner. Gerade wegen der Vielfalt leben viele Menschen gerne dort und auch wegen der guten Infrastruktur. Die bunte Vielfalt zeigte sich auch beim Meinfest auf dem Hérouville-St.-Clair-Platz.

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Die Gruppe "O Sol Nascente" präsentiert portugiesische Folkloretänze.

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. Doch diese scheint nicht jedem zu gefallen. Hakan Güler, Mitarbeiter im Projekt X, sorgt sich wegen des hohen Wahlergebnisses der AFD bei der Bundestagswahl. "Aber zum Glück ist die Mehrheit für Vielfalt", sagte er. Auch Anette Raff schätzt das Meinfest und das kunterbunte Miteinander. Vor allem für Kinder und Jugendliche werde beim Meinfest und im Stadtteil viel geboten. Das zeige ihrer Ansicht nach, dass es auch friedlich funktioniere. Dennoch besucht ihre Tochter die Grundschule Garbsen-Mitte und nicht die am Saturnring mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund.

Der Integrationsbeirat möchte, dass die Menschen gerne Auf der Horst leben und sich willkommen fühlen, sagte dessen Vorsitzender, Foad Kazamzadeh. "Wir müssen das Fremdsein überwinden, wir sind schließlich alle Mitmenschen", forderte er. Das Meinfest biete daher seiner Ansicht nach eine gute Möglichkeit unterschiedliche Kulturen kennenzulernen. "Das Meinfest ist bis heute ein Erfolg", sagte Karin Kuhn vom Ortsrat Garbsen.

Zum Kennenlernen gab es reichlich Möglichkeiten. Beteiligt waren wieder islamische Gemeinden, die Kirchengemeinden Willehadi, St. Raphael und Silvanus, der Präventionsrat, Polizei und Feuerwehr, Jugendzentrum und Projekt X sowie vor allem Bewohner. Sie sorgten nicht nur für ein buntes Programm von Folklore bis Rap, sondern auch für kulinarische Spezialitäten, darunter türkische, kurdische, chilenische und afrikanische.

Für die Organisation sorgten die Stadt, Integrationsbeirat und Quartiersmanagement. Die Vorgängerin von Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr hatte das Meinfest vor neun Jahren ins Leben gerufen. Mein steht quasi für jeden, ein Fest für alle Bewohner Auf der Horst. Müller-de Buhr wünscht sich jedoch, dass es auch von Bewohnern der anderen Stadtteile stärker wahrgenommen wird. "Das Meinfest ist eine tolle Mischung aus Familienprogramm und vielen Beteiligten, die hier ihren Stadtteil repräsentieren", sagte der Quartiermanager.

Mit dem Programm soziale Stadt sei im Stadtteil viel passiert. Spielplätze wurden angelegt und saniert, der Stadtteilpark an der Autobahn mit Spiel- und Fitnessgeräten werde von Familien gut angenommen und die Fußgängerverbindung Breite Riede geschaffen worden.

Das Wohnungsunternehmen Semmelhaack  hat seinen Mehrfamilienhäusern im südlichen Bereich mit der Fassadensanierung ein neues Gesicht gegeben. Die Baum-Gruppe, die Häuser im nördlichen Teil besitzt, hat Ähnliches nicht vor. "Wir haben Türen und Beleuchtung erneuert, jede Wohnung wird nach Auszug der Mieter saniert", sagte Patrick Nahmendorff von der Unternehmensgruppe. Die Kosten für die Fassadensanierung müssten zu elf Prozent auf die Mieter umgelegt werden. "Das können viele einfach nicht bezahlen", sagte er.

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