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Big Band auf dem Weg zum Bundesfinale

Garbsen Big Band auf dem Weg zum Bundesfinale

Er hat die Big Band Berenbostel jetzt zwölfmal in Folge ins Bundesfinale geführt. Himmelfahrt brechen die 20 jungen Musiker um Bodo Schmidt um 7 Uhr wieder auf. Ihr Ziel ist Kempten, aber Lust auf den ersten Preis hat Schmidt dieses Mal nicht.

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Seit 22 Jahren leitet er die Big Band Berenbostel, seit 13 Jahren haben die Schüler mit ihm alle Landeswettbewerbe gewonnen: Bodo Schmidt. Himmelfahrt ist er mit der Band auf dem Weg zum Bundesfinale im Wettbewerb "Jugend jazzt".

Quelle: Markus Holz

Garbsen/Kempten. Die Big Band Berenbostel ist seit mehr einem Jahrzehnt der Dauersieger unter den niedersächsischen Schul-Jazz-Orchestern. Sie hat alles abgeräumt, was es zu gewinnen gab. Sie hat mit Jazzgrößen wie Till Brönner, Peter Herbolzheimer und vor allem Jiggs Whigham spielen und trainieren dürfen - jedes Training ein hart erspielter Sieg in diesem Wettbewerb Jugend jazzt. Solche Konzerte sind dieses Mal nicht zu gewinnen.

Der Hauptsponsor Skoda hat seine Förderung eingestellt. Jeder Musiker muss jetzt einen Teilnehmerbeitrag zahlen. Der Bus schlägt mit 2800 Euro zu Buche. "Uns fehlen 4000 Euro für diese Fahrt nach Kempten", sagt Schmidt. Natürlich werden sie ihr Bestes geben, zumal der Wettbewerb der letzte für einige der erfahrenen Musiker wie etwa Alexander Barsch, Niklas Scharnhorst und Alexander Götz sein wird - die Altersgrenze liegt bei 24 Jahren. Aber beim ersten Platz würden sie  - neben der Reise zum Wettbewerb - erneut draufzahlen.

Erster Preis: CD-Produktion in den Hansahaus-Studios Bonn, Übernachtung und Reise zahlt die Siegerband selbst. Zweiter Preis: Zwei Übernachtungen und Verpflegung in einem Sponsor-Hotel für einen Workshop, allerdings ohne Konzert. Der dritte Preis könnte Schmidt gefallen: Auftritt bei den Jazzopen Stuttgart plus 1.500 Euro Honorar plus Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung.

Schmidt kritisiert die Big-Band-Förderung ganz offen. "Klassische Musiker werden mit Preisen und Wettbewerben überhäuft. Aber Jazzer? Das sind immernoch die Schmuddelkinder in der Musikszene", sagt Schmidt. Wenn die Bedingungen nicht wieder besser werden, sagt Schmidt, "sind wir vielleicht das letzte Mal dabei."

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Von Redakteur Markus Holz

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