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Brandursache in alter Videothek am Marshof noch nicht geklärt

Garbsen/Auf der Horst Brandursache in alter Videothek am Marshof noch nicht geklärt

Nach dem Brand in der alten Videothek am Marshof hat die Polizei noch keine Brandursache feststellen können. Für die sozialen Initiativen zeichnet sich indes eine schnelle Lösung für ihr Raumproblem ab.

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Ein Brandermittler der Polizei sieht sich in der ausgebrannten früheren Videothek um.

Quelle: Sven Sokoll

Garbsen. Brandermittler der Polizei haben sich am Montag in dem ausgebrannten sozialen Treffpunkt umgesehen. Den Schaden an der Ladenzeile haben sie danach auf rund 100.000 Euro beziffert. Sie konnten sich aber noch nicht festlegen, ob das Feuer am Freitagabend infolge eines technischen Defekts oder durch Brandstiftung ausgelöst wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte die Eingangstür offen gestanden, das könnte für die Brandstiftung sprechen. Die Polizei will jetzt mit Einsatzkräften und Zeugen sprechen und hofft auf weitere Hinweise unter Telefon (0511) 1095555.

Eigentümer Thomas Wyludda will bis zum Wochenende Klarheit haben, ob der Teil der Ladenzeile noch saniert werden kann: „Ein Brandstatiker wird sich das noch ansehen“, sagte er am Montag. Für das benachbarte Stadtteilbüro ist er zuversichtlich, dass es nächste Woche wieder genutzt werden kann. Dort war während des Feuers Rauch eingedrungen.

Eine leerstehende Ladenzeile in Garbsen ist in der Nacht zum Sonnabend komplett ausgebrannt.

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Im Rathaus hat eine große Runde schon am Montagvormittag geprüft, wo die sozialen Initiativen kurzfristig eine neue Bleibe bekommen können. Und das mit Erfolg: „Das Problem kann mit Flächen in städtischen Objekten gelöst werden“, sagte Bürgermeister Alexander Heuer am Mittag, weitere Hilfsangebote seien deshalb nicht notwendig.

Nach der erfolgreichen Raumsuche wollte die Stadt im nächsten Schritt mit den Anbietern sprechen, um die genauen Modalitäten abzuklären. Spätestens nächste Woche könne der Betrieb an neuen Orten, aber zu den gleichen Zeiten weitergehen, so war  am Montag die Hoffnung. Genaues wird auch Aushängen am Stadtteilbüro zu entnehmen sein.

Der größte Anbieter ist die Stiftung Help, die sich nach dem Brand am Montag sehr bestürzt zeigte. „Ein wichtiger sozialer Treffpunkt ist ein Opfer der Flammen geworden“, sagte Geschäftsführer Otto Wegmann.

Help hatte unter anderem die tägliche Schulbrotausgabe für Kinder organisiert, die nach dem Plan der Stadt jetzt in die Begegnungsstätte am Hérouville-St.-Clair-Platz umziehen soll. Dort kann Help auch die Küchenausstattung nutzen, nachdem die eigenen Utensilien verbrannt sind. Auch das offene Frauenerzählcafé, der Müttergesprächskreis und eine Saz-Musikgruppe können in die Begegnungsstätte wechseln.

Das Help-Mentorenprojekt kommt zunächst in der bei der Kirchengemeinde St. Raphael unter. Der Deutschkursus nutzt ebenso wie das MIT-Projekt das Schülercafé im Freizeitheim am Planetenring. Im Freizeitheim wird auch Quartiersmanagerin Monika Dehmel ein Büro beziehen. Ein regelmäßiges Angebot für Kinder wechselt in die Grundschule Saturnring.

Sven Sokoll

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Garbsen
Am Freitagabend ist ein Feuer in einem leerstehenden Ladenlokal am Marshof in Garbsen ausgebrochen.

Eine leerstehende Ladenzeile in Garbsen ist in der Nacht zum Sonnabend ausgebrannt. Wie die Feuerwehr berichtete, wurden ein Internetcafé und ein städtisches Sozialzentrum ein Raub der Flammen. Menschen wurden nicht verletzt.

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