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Breite Riede wird aufgeputzt

Garbsen/Auf der Horst Breite Riede wird aufgeputzt

Sie ist eine der wichtigsten Achsen des Stadtteils Auf der Horst und verbindet den Hérouville-St.-Clair-Platz mit dem Friedhof: die Breite Riede. Die "gute Stube" des Stadtteils, wie sie Fachbereichsleiter Dirk Perschel nennt, soll umfangreich saniert werden. Rund 540.000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand.

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Die Breite Riede wird grundsaniert. Der erste Bauabschnitt reicht bis zur Pegasusgasse (Bild), wo derzeit Leitungen neu verlegt werden.

Quelle: Bernd Riedel

Auf der Horst. Der Weg sei "in die Jahre gekommen", sagte Perschel im Ortsrat Garbsen, wo die Beschlussvorlage einstimmig befürwortet wurde. Perschels Einschätzung wollte auch niemand widersprechen: Von Gestaltung kann kaum noch gesprochen werden. Der Plattenbelag ist an vielen Stellen schadhaft und erneuerungsbedürftig. Das Gesamterscheinungsbild, heißt es in der Beschlussvorlage, habe mit den Jahren stark gelitten, die sanierungsbedürftigen Waschbetonmauern und die unansehnlichen, auch durch Wurzeldruck maroden Hochbeete fielen "besonders negativ ins Auge".

Die Breite Riede verläuft über 5000 Meter in Ost-West-Richtung und hat eine wechselnde Breite zwischen fünf und acht Metern. Der Plan ist auf der Basis von Bürgerbeteiligung entstanden. Er soll im zwei Bauabschnitten im nächsten Jahr realisiert werden. Die Im Frühjahr soll es losgehen. Markanteste Änderung: Die Beleuchtung wird komplett auf LED umgestellt. Das bedeutet auch mehr Helligkeit.

Ein dritter Bauabschnitt ab Skorpiongasse ist noch nicht in der Planung. Die wird verschoben, solange unklar ist, wie es mit den Immobilien Bärenhof 32 (Soziales Kaufhaus) und Skorpiongasse 33 weitergeht - dort ist die Jugendhilfestation gerade ausgezogen und die Suchtberatungsstelle will künftig dort unterkommen.

Der erste Bauabschnitt beginnt am Hérouville-St.-Clair-Platz und reicht bis zum Beginn der Pegasusgasse. Der zweite Bauabschnitt reicht bis zur Einmündung Skorpiongasse. Rund 540.000 Euro inklusive Planungskosten sind dafür im Haushalt eingeplant. Im Frühjahr 2017 soll es losgehen. Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten bei der Neuverlegung und/oder Absenkung von Versorgungsleitungen, die gerade im Gang sind, abgeschlossen werden.

Das Landschaftsarchitekturbüro Grün plan hat den Entwurf erarbeitet. Das neue Pflaster soll die Monotonie des langen Weges aufheben. Durchgehend "harmonischer grauer Pflasterbelag" soll den Hintergrund bilden, vor dem die einzelnen Wegemündungen und Plätze durch changierende Intarsienflächen betont werden. Künstlerbänke, die im Rahmen des Projekts Jugend stärken im Quartier entstanden, sollen an strategischen Punkten Blickfänge bilden.

Die Pflanzstreifen vor den Gebäuden bis zur Pegasusgasse werden verbreitert. Die alten Eisenbahnschwellen kommen weg. Dichte Hecken sollen den Graffitisprayern ihr Tun erschweren. Aus den Hochbeeten werden mit Cortenstahl eingefasste Bauminseln - mit weniger Sitzgelegenheiten als ursprünglich geplant. Anwohner wandten sich dagegen. Im Ortsrat wurden Einzelsitze vorgeschlagen, um älteren Mitbürger die Chance zu geben, sich beim vormittäglichen Einkauf auf dem lange Weg hier und da ausruhen zu können.

Die unansehnliche Waschbetonmauer an der Pegasusgasse soll durch eine Stahlwand mit eingelaserten Mustern aus Gräsern und Schilfrohr vor den Sprayern in Schutz genommen werden. Das Schilfmotiv nimmt den Namen des Weges: Breite Riede auf. Auch die Verteilerkästen werden der neuen Farbgestaltung angepasst. Der Spielplatz in Höhe Stier- und Krebsgasse soll mit weiteren Geräten ergänzt werden. Sie werden neu geordnet und sollen künftig auf fugenlosem Fallschutzbelag stehen. Auch eine der Künstlerbänke ist dort vorgesehen. Die vorhandenen Bänke kommen an den Bärenhof.

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Fotostrecke Garbsen: Breite Riede wird aufgeputzt

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