Bejaht haben diese Frage vier, die die Initiatoren am Mittwoch vorgestellt haben.
„Der Lieferdienst ist kein Allheilmittel, aber er kann dazu beitragen, die Probleme älterer Menschen zu verringern“, sagte Ortsbürgermeister Franz Genegel. Er hofft deshalb, dass sich weitere Geschäftsleute anschließen. Nach seinen Angaben wird zumindest beim Realmarkt bereits darüber nachgedacht, Waren auszuliefern. Für den Getränkemarkt Vollgut vom Kastanienplatz ist das schon seit einem Jahr Praxis: „Das klappt problemlos, und der Kundenkreis wird immer größer“, berichtet Inhaberin Petra Hagel, die den Kunden auch schon mal andere Dinge mitbringt. Wie bei den anderen Anbietern werden geringe Lieferkosten aufgeschlagen.
Der Jibi-Markt aus Havelse ist seit vier Jahren mit seinem Lieferservice am Markt. Für die wichtigsten Artikel gibt es eine standardisierte Bestellliste, damit das Ordern per Telefon oder Fax einfach funktioniert. „Da wir in die Wohnungen kommen, müssen die Leute uns auch vertrauen können“, beschreibt Filialleiter Thomas Sabisch. Nebenbei nehmen die Fahrer dann auch schon mal Post mit zum Briefkasten, falls notwendig.
Die Fleischerei Spindler hat sich nach Gesprächen mit den Wohnwinkel-Mitarbeitern entschlossen, ihren Mittagstisch nicht mehr nur zu Firmen, sondern auch zu Senioren zu bringen. Auch Abdullah Sengül liefert Waren aus seinem Kiosk aus.
Informationen über Angebote für Senioren geben die Wohnwinkel-Mitarbeiter unter Telefon 05137-9834366.
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