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Bürger wollen Kronsberg-Quartier mitplanen

Berenbostel Bürger wollen Kronsberg-Quartier mitplanen

Mit der ersten Nachbarschaftsversammlung hat die Stadt Garbsen den Startschuss zum Programm Soziale Stadt auf dem Kronsberg in Berenbostel gegeben.80 Gäste kamen ins Schützenhaus, um ihre Sanierungswünsche zu äußern.

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Kathrin Osterwald (von links), Tibor Sostmann, Stadtplanerin Lisa Nieße und Michael Koch schauen sich Vorschläge für die Grünflächen im Stadtteil an.

Quelle: Susanne Harmening

Berenbostel. Rund um die Ladenzeile an der Wilhelm-Reime-Straße finden sich die meisten roten Punkte auf der Karte. Das Planungsbüro Plan Zwei hatte alle Ankommenden gebeten, die Orte im Quartier Kronsberg zu markieren, an denen sie sich dringend Veränderung wünschen. Ein Gast bezeichnet die Ladenzeile als „Schandfleck des Kronsbergs“. Auch das Hochhaus gegenüber und Bereiche der Straße Auf dem Kronsberg sind mit roten Punkten versehen. Doch die Besucher sehen auch Positives: Viel Grün im Stadtteil, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, es gibt Altenheim, Kita, Gemeindezentrum.

Die erste Nachbarschaftsversammlung ist eine Bestandsaufnahme. Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro stellt den Kronsberg aus seiner Sicht vor. Dann kommen die Anwohner zu Wort. Sie beklagen Müll und Hundekot auf Grünflächen und Spielplätzen, ungepflegte Mietergärten und sanierungsbedürftige Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern. „Mieter müssen ernst genommen werden, auch Vermieter haben Pflichten“, sagt eine Besucherin. Einige haben schlechte Erfahrungen mit der mangelnden Erreichbarkeit von Wohnungsgesellschaften gemacht.

Die Kronsberger wünschen sich bezahlbaren, sanierten Wohnraum, eine Begegnungsstätte, einen Treffpunkt für Jugendliche, besser beleuchtete Wege, mehr Bänke und Mülleimer, eine Sanierung der Straße Auf dem Kronsberg und eine bessere Busverbindung nach Garbsen-Mitte und Langenhagen. Eine gerade zugezogene afghanische Familie fühlt sich wohl im Quartier, fragt aber nach mehr Möglichkeiten zur Begegnung und besseren Spielplätzen.

Dem Planungsbüro geben die Besucher eine lange Wunschliste mit auf den Weg. Die Anregungen der Kronsberger fließen nun in den Rahmenplan ein, der bei der nächsten Nachbarschaftsversammlung im März vorgestellt und diskutiert werden soll. Auf das Ergebnis sind die Kronsberger gespannt. „Wir wollen wissen, wohin das Geld fließt. Die 5,5 Millionen Euro können ja nicht nur in die Beseitigung von Hundekot investiert werden“, sagte eine Wohnungseigentümerin.

Von Susanne Harmening

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Von Redakteur Susanne Harmening

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