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Lärm und Verkehr bewegen die Garbsener

Garbsen Lärm und Verkehr bewegen die Garbsener

Lärmschutz und Verkehrströme: Das bewegt die Garbsener. Rund 60 von ihnen waren zum Auftakt der neuen Reihe "Bürgermeister vor Ort" in den Hörsaal des Produktionstechnischen Zentrums gekommen und stellten auch zahlreiche Fragen.

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Bürgermeister vor Ort: Christian Grahl erläutert Schwerpunkte in Garbsen-Mitte.

Quelle: Stadt Garbsen

Garbsen-Mitte. Das Thema lautete Garbsen-Mitte. Auch die anderen Ortsteile will Bürgermeister Christian Grahl noch besuchen und mit Einwohnern diskutieren. Nächste Station ist Heitlingen am Dienstag, 23. Mai, um 18 Uhr im Schützenhaus. Für seine Präsentation hatte Grahl sich die Schwerpunkte Neubau Campus, Stadtentwicklung, Verkehr und Sicherheit gesetzt.

Auf der möglichen Erweiterungsfläche neben der Campus-Baustelle sollen eine Kita und ein Studentenwohnheim entstehen. Richtfest für den Neubau ist am Dienstag, 23. Mai, mit der Fertigstellung wird 2019 gerechnet. Parkplätze sind an der Nordseite vorgesehen. Ein wichtiger Punkt für die Teilnehmer war wegen der ohnehin schon stark belasteten Bundesstraße die Verkehrsanbindung.

Vorgesehen sind an der sogenannten Hornbach-Kreuzung zwei Abbiegespuren zur Universität. Weiterhin sollen zwei Kreisel in Höhe Havelser Straße und Osterriede/Lise-Meitner-Straße gebaut werden, um den Verkehr fließen zu lassen. Die Stadt will dafür rund drei Millionen Euro investieren, für 1,8 Millionen vom Land gäbe es noch keine feste Zusage, sagte Grahl. "Die Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau arbeitet zudem an der Optimierung der Taktung auf der Bundesstraße 6", sagte Stadtbaurat Frank Hauke.

Die Entwicklung der Mitte sei wichtig für die Stadt und ihre Außenwahrnehmung, sagte der Bürgermeister und schilderte die Planung mit Einkaufszentrum, Wohnbau und Büros. Da mit der Region nur einer Variante der Stadtbahnverlängerung machbar sei, wäre diese in die Mitte sinnvoller. Die Wohnbauoffensive der Stadt sieht 110 Hektar Fläche in Berenbostel, Horst, Meyenfeld und in Garbsen-Mitte vor. Baubeginn am Bossesee soll im nächsten Jahr sein.

Zur Verkehrsberuhigung soll die Berenbosteler Straße zwischen Shopping-Plaza und Rathaus gesperrt und der Verkehr über die Europa-Allee geführt werden. Der Lärmschutz werde bei der Planung neuer Wohngebiete berücksichtigt ebenso die Luftqualität durch Schaffung von Ausgleichsflächen, versicherte Hauke. Eine Lärmschutzwand an der Autobahn sei Sache des Bundes.

Ziel der Stadt sei außerdem, breitere Rad- und Fußwege zu schaffen. An der Berenbosteler Straße soll ein zweiter Weg gebaut werden. Für den geplanten Radschnellweg zum Campus hat die Stadt Fördermittel beim Land beantragt. "Wir würden auch der Stadt Hannover entgegen bauen", sagte der Bürgermeister. Garbsen habe zudem Interesse an einem Modellprojekt des Landes, Tempo 30 auf Hauptstraßen zu testen. Auch die Förderung der Elektromobilität stehe auf der Agenda.

Zum Thema Sicherheit sagte Grahl, dass verstärkte Kontrollen, die Beseitigung von Tatgelegenheiten und das Steuerungssystem für Sicherheit sich bewährt hätten.

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